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| 14:15 Uhr

Besonderer Abend
Im Forster Sommerkino wird ein Künstlertraum wahr

 „Ich wollte schon immer mal Vorband von Queen sein“, sagt Wolfgang Dannat und läutet einen besonderen Filmabend im Forster Hof ein. 
„Ich wollte schon immer mal Vorband von Queen sein“, sagt Wolfgang Dannat und läutet einen besonderen Filmabend im Forster Hof ein.  FOTO: Margit Jahn
Wolfgang Dannat spielt als Vorband von „Queen“. Der Freundeskreis Hof landet mit dem Wochenend-Programm einen Volltreffer. Von Margit Jahn

Das Sommerkino in Forst ist eröffnet. Der Freundeskreis Hof hat es am Wochenende mit zwei musikalischen Filmen eingeläutet. Am Freitag ist mit „Frank“ eine Musikkomödie der anderen Art und am Sonnabend „Queen“, der Film über das exzentrische Leben des genialen Musikers Freddie Mercury gezeigt worden, der schon zu seinen Lebzeiten eine Legende war.

Genau diese Musik ist es, die die meisten Gäste in den romantisch illuminieren Sonnenhof am warmen Sommerabend führt. An noch fünf weiteren Wochenenden wird das Sommerkino fortgeführt. An drei davon erwartet die Gäste Live-Musik. Wie auch am Eröffnungswochenende: Wolfgang Dannat spielt vor „Queen“ und sagt sichtlich stolz: „Ich wollte schon immer mal Vorband von Queen sein“. Das es jetzt zumindest bei seinem Film klappt, bringte die Zuschauer, die es sich mit einem kühlen Bier oder Wein an den Tischen und in den Strandkörben gemütlich gemacht haben,  zum Lachen. Mit „Ride on“, „Lemon Tree“ und „Alt wie ein Baum“ sorgt Dannat für Stimmung auf dem Sonnenhof. Und bei „Über den Wolken“ singt das Publikum dann textsicher und launig mit.

Frank Prochnow, der mit leckeren Gerichten aus der Küche aufwartete, ist vom großen Ansturm der Gäste freudig überrascht. Kein Platz bleibt leer und mit Grillspezialitäten wie Bratwurst, marinierten Hähnchensteaks, Thüringer Mutzbraten in Schwarzbiermarinade sowie hausgemachter Pizza und Flammkuchen trifft er den Geschmack der Menschen im Hof auf den Punkt.

Martina und Bernd Richter aus Forst sind das erste Mal zu dieser Veranstaltungsreihe gekommen. „Wir sind wegen des Films hier“, sagt die Ehefrau „Und auch um unter Leuten zu sein und das Ambiente zu genießen“, ergänzt Bernd Richter. „Die Musik ist ja die unserer Generation, wir sind damit groß geworden“, fügt er hinzu.

Und auch das Wetter spielt mit: Eine halbe Stunde vor Filmende fegen die ersten Sturmböen über den Forster Hof, gleich nach Filmende setzt der starke Regen ein.