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| 16:30 Uhr

Forst
Trauer, Nachwuchs und Frühlingsgefühle im Affenzoo

Frühlingsgefühle mit Nasenküsschen gibt es bei den Känguru-Eltern im Affenzoo Jocksdorf.
Frühlingsgefühle mit Nasenküsschen gibt es bei den Känguru-Eltern im Affenzoo Jocksdorf. FOTO: Angela Hanschke
Jocksdorf. Zahlreichen Nachwuchs kann man derzeit im Affen-Zoo Jocksdorf beobachten. Drei Zwillingspaare bei den Liszt­affen und bei den Rotbauchtamarinen zählen zu den Publikumslieblingen. „Alles lief reibungslos.

„Hebammendienste wurden nicht benötigt“, informierte erleichtert Sybille Mai, die in der Vergangenheit schon oft Mutterersatz bei den Krallenaffen leistete. Goldkopflöwenäffchen Spitzi flirtet seit kurzem innig mit der bislang alleinlebenden Goldköpfchenlöwen-Dame Elli. Nicht nur die Fasane, sondern auch die Nymphensittiche sowie die 16 Schmuckschildkröten sind emsig beim Eierlegen. Funkstille herrscht bei den Emus. Nach 25 – unbefruchteten – Rieseneiern im Vorjahr stellte Emu-Henne Johanna die Eierproduktion ein. Bei den Rhesusaffen ereignete sich eine Tiertragödie. Patriarch und Clanchef Bodo – seit 24 Jahren im Affen-Zoo zu Hause – wurde in einen tödlichen Schlagabtausch mit seinem Sohn Fatzke verwickelt. Grund zur Freude gibt es im Australiengehege bei den Bennett-Kängurus. „Floh“, jüngster Spross von Bella und Vater Großmaus verlässt seit vier Wochen den Beutel seiner Mutter, flitzt durch die Anlage und spielt Verstecken mit den Tierpflegern. „Ende Juli wird es zum dritten Mal Fohlen bei den Alpakas geben“, kündigte der Vorsitzende des Betreibervereins, Stefan Mai, an.