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| 15:13 Uhr

Kunst
Holzskulpturen werden weiter gepflegt

Eine der Skulpturen auf der Forster Reisigwehrinsel ist die mit dem Titel „Erwachen“, geschaffen von der Finnin Marianne Laiti.
Eine der Skulpturen auf der Forster Reisigwehrinsel ist die mit dem Titel „Erwachen“, geschaffen von der Finnin Marianne Laiti. FOTO: Steffi Ludwig / LR
Forst. Eventuell ist auch ein teilweiser Austausch durch Werke des 2. Kunstsymposiums in Forst möglich.

Die 13 Holzskulpturen auf der Reisigwehrinsel des Forster Rosengartens wurden vor fünf Jahren beim 1. Internationalen Kunstsymposium geschaffen – aus dem Holz der Kastanien des Kegeldamms. Deshalb sind sie auch anfällig für Pilze. Doch dagegen werde etwas getan, sagte Betriebsamtschef Roland Obst hinsichtlich einer Anfrage, die Günter Herzberg (CDU) in der Stadtverordnetenversammlung gestellt hatte. Dieser wollte wissen, ob die Skulpturen der Natur überlassen werden. In der Vergangenheit hatte die Pflege der Kunstwerke vorrangig Sabine Lindner, Initiatorin des Kunstsymposiums, mit der Baufirma Mattig & Lindner gestemmt. Pilze mussten beseitigt, Holzschutzmittel aufgetragen und Farbe aufgefrischt werden. Ende 2017 sollte die Pflege in andere Hände gelegt werden, Paten wurden gesucht und das Betriebsamt der Stadt stieg in die Pflege ein. „Denn wir als Stadt haben ein Interesse daran, die Werke zu erhalten. Sie sind ein Anziehungspunkt im Rosengarten“, so Roland Obst. „Wir haben einige Skulpturen auch wieder standfest gemacht.“

Laut Sabine Lindner sei es auch denkbar, einige Kunstwerke auszutauschen. Denn gerade bereitet sie mit Stadtteilmanagerin Kathleen Hubrich und Angelika Geisler von der Stadt das 2. Kunstsymposium im September vor. Zudem hätten sich Paten gemeldet, die nach Anleitung des Betriebsamtes an der Pflege der Werke beteiligt werden sollen.

(slu)