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| 17:12 Uhr

Spree-Neiße
Harald Altekrüger will wieder Landrat werden

Spree-Neiße. Harald Altekrüger (CDU) hat bei der Klausurtagung der führenden Gremien der Spree-Neiße-Union am vergangenen Wochenende in Welzow bekräftigt, dass er kommendes Jahr bei der Landratswahl wieder antreten werde. Die endgültige Entscheidung über die Kandidatur werde aber einer Wahlversammlung der CDU-Spree-Neiße vorbehalten bleiben, teilte CDU-Kreisvorsitzender Raik Nowka in einer Pressemitteilung mit.

Harald Altekrüger (CDU) hat bei der Klausurtagung der führenden Gremien der Spree-Neiße-Union am vergangenen Wochenende in Welzow bekräftigt, dass er kommendes Jahr bei der Landratswahl wieder antreten werde. Die endgültige Entscheidung über die Kandidatur werde aber einer Wahlversammlung der CDU-Spree-Neiße vorbehalten bleiben, teilte CDU-Kreisvorsitzender Raik Nowka in einer Pressemitteilung mit. Man wolle den Mitgliedern nicht vorgreifen. Auf RUNDSCHAU-Nachfrage erklärte Nowka, dass der Kreisvorstand Altekrügers Kandidatur begrüße. Die CDU will nun abwarten, dass der Landtag wegen des Stopps der Gemeindegebietsreform die entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen schafft und möglicherweise schon im Frühjahr eine Direktwahl stattfinden könnte. Der Landrat dürfte dann wieder für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt werden. Die Absicht zur erneuten Kandidatur hatte Altekrüger schon im Sommer gegenüber der RUNDSCHAU erklärt. Damals ging es  auch um eine mögliche verkürzte Übergangszeit, weil noch eine Fusion von Stadt Cottbus und Landkreis Spree-Neiße im Rahmen der Gemeindegebietsreform zur Debatte stand. Mit dem Stopp des Verfahrens ist diese nun hinfällig. Das entsprechende Gesetz soll kommende Woche kassiert werden, die CDU schlägt vor, wieder zum Ausgangspunkt zurückzukehren, einer Direktwahl der Landräte.

Altekrüger war 2010 gegen den damaligen Amtsinhaber Dieter Friese (SPD) angetreten, hatte  keine absolute Mehrheit bei der Direktwahl erreichen können und wurde durch den Kreistag gewählt. Trotzdem halte man an der Idee der Direktwahl fest, so Nowka.