Doch diese Forschung brachte auch manches Kleinod zurück in eine breitere Öffentlichkeit, erinnert Geschichtsstammtisch-Mitorganisator Frank Henschel vor allem an Geislers Zusammensetzung der Fragmente von Aufzeichnungen des Forster Chronisten und Ehrenbürgers Friedrich Passarius.

"Nun steht eine neue wunderbare Entdeckung beim kommenden Stammtisch im Mittelpunkt", verspricht Henschel. Manfred Geisler und Wolfgang Dannat lesen aus alten Aufzeichnungen von Dr. Ulrich Hammer. Die Erinnerungen des 1888 geborenen Sprosses aus der Unternehmerdynastie Hammer/Rüdiger/Noack sind demnach voller lebhaften Darstellungen von Forst im Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert. Sie erlauben einen Einblick in den Forster Alltag noch ohne Kanalisation, als noch Pferdefuhrwerke den Transport von Menschen und Waren bestimmten, als noch an Zollstationen für die Straßenbenutzung bezahlt werden musste und der Schnee rasch mit Kohlenstaub aus den Feueranlagen der Tuchfabriken bestäubt wurde.

Der Geschichtsstammtisch findet am Donnerstag, 27. April, um 18 Uhr im Hotel Haufe statt.