ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:37 Uhr

Halle gesperrt nach Demontage eine Fußballtores

Die Turnhalle der Grundschule Nordstadt musste gesperrt werden, nachdem Vereinssportler ein Fußballtor demontiert hatten.
Die Turnhalle der Grundschule Nordstadt musste gesperrt werden, nachdem Vereinssportler ein Fußballtor demontiert hatten. FOTO: kkz
Forst. Sportunterricht muss wegen Unfallgefahr ausfallen. Turnhalle Nordschule blieb einen Abend auch für Vereinssport geschlossen. kkz

Die Turnhalle der Grundschule Nordstadt wird für den Vereinssport gesperrt. Die Aufregung in den sozialen Netzwerken ist groß und nicht immer sachlich. Dr. Andreas Kaiser ist als Fachbereichsleiter Bildung und Soziales auch für die Schulturnhallen in Forst verantwortlich. In diesem konkreten Fall musste am Mittwoch der Sportunterricht an der Grundschule Nord ausfallen, weil Vereinssportler am Abend zuvor eines der beiden Fußballtore aus der Verankerung gelöst und am Rand abgestellt hatten. "Die Tore sind dafür nicht vorgesehen und solche konstruktiven Veränderungen in der Halle sind den Vereinen nicht erlaubt", sagt Andreas Kaiser. Es bestand die Gefahr, dass das Tor umkippt oder sich die Kinder an den aus dem Boden ragenden Bolzen verletzen. Bis der Hausmeister das Tor wieder korrekt befestigt hatte, konnte kein Sport in der Halle stattfinden. Entsprechend wurde von der Schulleiterin in Absprache mit der Stadtverwaltung die Halle am Abend auch für den Vereinssport gesperrt. Aber schon am Donnerstag lief für Schüler und Vereine alles wie gewohnt.

Es ist nicht das erste Mal, dass Vereinssportler am Abend Geräte umräumen, ohne beim Verlassen der Halle den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen, so Andreas Kaiser. Er berichtet von Holzturnbänken, die kreuz und quer gestapelt wurden, und einem Schwebebalken, der auf einem Mattenstapel abgestellt wurde.

Ab und zu gibt es auch in anderen Turnhallen der Stadt ähnliche Vorfälle. Keinesfalls will Andreas Kaiser pauschal alle Vereine kritisieren. "Bei den meisten gab es nie Beanstandungen", sagt er. Oft seien es nur einzelne Sportgruppen, die ihren Pflichten nicht nachkommen. In diesen Fällen sucht die Stadtverwaltung immer das Gespräch mit den betreffenden Vereinen. Geplant ist nun, bildlich mit Skizzen oder Fotos deutlich zu machen, wie die jeweilige Turnhalle beim Verlassen aussehen muss, so Kaiser. Denn für den, der als Letzter am Abend in der Halle ist, sei es nicht immer ersichtlich, wo die Geräte ihren Platz haben.