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| 12:51 Uhr

Johannes-Fest in Forst
Wenn der Säbel die Gurke trifft

 Mit dem Säbel ist zum romantischen Johannes-Fest im Forster „Manitu“ Gurkensalat zubereitet worden.
Mit dem Säbel ist zum romantischen Johannes-Fest im Forster „Manitu“ Gurkensalat zubereitet worden. FOTO: Margit Jahn
Forst. Johannes-Fest gehört zu einer Reihe von Jubliumsfeiern im Forster „Manitu“. Von Margit Jahn

Große Ereignisse stehen am 27. Juli ins Haus „Manitu“: Die weit über die Grenzen bekannte Kulturstätte begeht ihren 20. Geburtstag. Dies ist für die Wirtsleute Frank und Jana Pfitzmann Anlass, um dieses Jubiläum verteilt in kleinen musikalischen Leckerbissen zu feiern. Fünf Mal hatte in der Vergangenheit auf diesem weitläufigen Gelände das große Gaudium stattgefunden. In diesem Jahr ist es zum etwas schlichteren musikalischen Johannes-Fest umgestaltet – aber keineswegs weniger romantisch.

Unter den großen alten Eichen zwischen Feuerkörben wurde die Bühne im Biergarten aufgebaut. Mr. Kerosin, Feuerkünstler und Magier, unterhielt die Zuschauer mit seinen gauklerischen Show-Einlagen. Ob beim „Wasser vom Ende der Welt“ , der endlos Wasser liefernde Kanne, oder seiner atemberaubenden Gurkennummer, wo er mit verbundenen Augen einem tapferen Gast die Gurke aus der Hand säbelte – die Zuschauer beobachteten alles gespannt und mit Beifall.

Für die Kinder wurden im Handumdrehen lustige Luftballontiere nach Wunsch gedreht, so dass auch die kleinen Besucher zwischen all der Neckerei mit den Großen auf ihre Kosten kamen. Im Laufe des Abends wurde die Luft auch etwas kühler, was den Abend auf dem gemütlichen illuminierten Hof doppelt angenehm werden ließ.

Wirt Frank Pfitzmann erzählte zwischendurch vom 14. Juni, als 60 Stammgäste zu Ehren des Jubiläums eine Überraschungsparty im „Manitu“ gestartet hatten. Da die Wirtsleute am 27. Juli nur sehr wenig Zeit haben werden, war es den über Jahre vertrauten und treuen Gästen, unter ihnen Bernd Lehmann und Ulli Dunkel, ein Bedürfnis, einmal in gemütlicher Runde für die letzten 20 Jahre zu danken. Sie überreichten Geschenke, die im Gastraum und Saal ihren Ehrenplatz erhalten sollen, so der von dieser Aktion noch immer gerührte Chef.

Inzwischen lieben und schätzen mehrere Generationen der Familien diese urige, gastliche Stätte, die weit und breit seinesgleichen sucht und Besucher von Fern und Nah anzieht. Neben Mr. Kerosin spielten die beiden bekannten Bands „Cradem Aventure – die letzten Ostgoten“ und „Tagasuna“, den Spielleuten der neun Welten, am Samstagabend auf. Im Hof wurde zum Tanz eingeladen. Bei diesen ins Blut gehenden Klängen folgten die Beine von ganz alleine dem Rhythmus. Alle drei Künstler sind lange mit dem Manitu verbunden, ob in den vielen Jahren des Gaudiums oder aber bei den Ritteressen, an denen sie wiederholt die Gäste mit Musik und Gaudi unterhalten haben.

Umsäumt von gemütlich flackernden Fackeln wurde es ein sehr romantischer Abend, wie man ihn vom Manitu kennt. Frank Pfitzmann lädt jetzt schon alle Gäste zur großen Jubiläumsveranstaltung, dem „Wigwam Getöse“ am 27. Juli ein. Sieben Bands werden für musikalische Unterhaltung sorgen. „Motörhead“, „Judas Priest – der Fünfer“ aus Prag, „Heldmaschine“, „Stahlmann“, der „Rammstein Members Club“, „Plattvorm“ und die Kultband „Pusteblume“ stehen auf dem Programm. „Viele dieser Bands waren auch vor 20 Jahren zur Eröffnung dabei, und das möchten wir jetzt mit unseren Gästen feiern“, so Pfitzmann. Er habe für diesen Abend keine Mühe und Kosten gescheut und sich besonders mit seiner Frau Jana auf diesen besonderen Abend gefreut.

 Der Rhythmus, der auf der Johannes-Fest-Bühne gespielt wird, geht sofort in die Beine.
Der Rhythmus, der auf der Johannes-Fest-Bühne gespielt wird, geht sofort in die Beine. FOTO: Margit Jahn
 Mit dem Säbel ist zum romantischen Johannes-Fest im Forster „Manitu“ Gurkensalat zubereitet worden.
Mit dem Säbel ist zum romantischen Johannes-Fest im Forster „Manitu“ Gurkensalat zubereitet worden. FOTO: Margit Jahn
 Der Rhythmus, der  auf der Johannes-Fest-Bühne gespielt wird, geht sofort in die Beine.
Der Rhythmus, der auf der Johannes-Fest-Bühne gespielt wird, geht sofort in die Beine. FOTO: Margit Jahn