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| 02:39 Uhr

Gubener Straße wird aufgeschlitzt

Forst. Nach der Schwarzdecke kommt die Säge: Die Arbeiten an der Gubener Straße sind weit fortgeschritten. Dennoch dürfte sich die Fertigstellung noch bis Ende November hinziehen. jas

Darüber hat Fachbereichsleiter Dieter Urbitsch im Bauausschuss am Donnerstagabend informiert.

Derzeit werde in der Gubener Straße in dem verbleibenden Bauabschnitt noch die Schwarzdecke eingebaut. "Nicht zu unterschätzen sind noch die Aufwendungen der Darstellung der Gleisanlagen in der neuen Fahrbahnoberfläche", sagt Urbitsch. Denn in der Gubener Straße wird das Denkmalschutzkonzept für die Jule-Gleise umgesetzt. Das bedeutet nach Angaben Urbitschs: Wenn die Fahrbahnoberfläche fertig ist, wird wieder aufgesägt - und zwar dort, wo einst die Jule-Gleise lagen. Der genaue Verlauf der Gleise ist zuvor von Archäologen vermessen worden, damit die Markierung für die Schienen auch an der korrekten Stelle verläuft. Für die Darstellung der Gleisanlagen werden nach Angaben der Verwaltung Granitsteine in den Asphalt gesetzt. Etwa 50 000 Euro wird das kosten, heißt es von der Verwaltung.

Ähnliches spielt sich derzeit in der Albertstraße ab. Dort wird ebenfalls die Straße erneuert.

Der Unterschied: Die Schienen werden nach dem von den Stadtverordneten verabschiedeten Kompromisspapier mit den Denkmalbehörden nicht per Granitstreifen nachgebaut, sondern wieder in die neue Straße eingebaut. "Das wird ebenfalls kompliziert", ist sich der Fachbereichsleiter sicher. 450 Euro kostet der Wiedereinbau der Gleise pro Meter nach der bisherigen Kalkulation. Insgesamt ist der Straßenbau dann etwa 287 000 Euro teuer.