Die Stadt Forst soll prüfen, ob die Grundschule Keune ein neues Schulgebäude erhalten könnte. Damit beauftragen die Stadtverordneten auf Antrag der Fraktion CDU/Grüne auf ihrer jüngsten Sitzung die Bürgermeisterin, das heißt die Stadtverwaltung. Konkret geht es darum, zu prüfen, ob anstelle der Sanierung des bisherigen Schulgebäudes und des Nebengebäudes der Neubau einer Schule an einem Standort neben der Schulturnhalle an der Triebeler Straße möglich ist.

Alter Standort schlecht gelegen

Wie Dr. Jens-Holger Wußmann (CDU/Grüne) den Antrag begründete, ist der aktuelle Schulstandort sehr verkehrsungünstig gelegen. Zudem müsse man bei einem Neubau die Schule nicht im laufenden Betrieb sanieren. Ein Vorschlag, der auch von den anderen Fraktionen unterstützt wurde.

Bürgermeisterin Simone Taubenek gab zu bedenken, dass eventuell an dem neuen Standort – unter anderem wegen Trinkwasserschutz – gar nicht gebaut werden darf. Auch wies Heike Korittke, Verwaltungsvorstand Stadtentwicklung und Bauen, darauf hin, dass laufende Absprachen mit den Eltern und europaweite Ausschreibungen nach dem jetzigen Sanierungsplan betroffen wären. Zudem würde jeder Fördermittelgeber nach einem Kostenvergleich von Neubau und Sanierung fragen.

Dringender Sanierungsbedarf am jetzigen Standort

Schulleiterin Sylvia Foerster meint, dass die Zeitschiene bis zu einem eventuellen Neubau so lang wäre, das dringende Vorhaben wie die Sanierung der Toiletten trotzdem umgesetzt werden müssten.

Im Zuge einer Machbarkeitsstudie soll nun ermittelt werden, ob der Standort grundsätzlich genehmigungsfähig wäre.