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Großes Interesse an Hayasche am Wochenende in Groß Kölzig

Heimatfreund Wolfgang Grätz und Bürgermeister Eberhard Müller (v.l.) bei der Eröffnung der Hayasche in Groß Kölzig.
Heimatfreund Wolfgang Grätz und Bürgermeister Eberhard Müller (v.l.) bei der Eröffnung der Hayasche in Groß Kölzig. FOTO: zvg
Groß Kölzig. Angesichts der gerade einmal rund 800 Einwohner in Groß Kölzig war die Eröffnung der Hayasche als zweiten Ausstellungsraum für die Heimatgeschichte des Ortes rekordverdächtig besucht. Ein Achtel der Einwohner, rund 100, hatten sich auf den Weg gemacht, um am Samstag mit dem Leiter der Arbeitsgruppe Heimatforschung, Wolfgang Grätz, und dem Bürgermeister von Neiße-Malxetal, Eberhard Müller, zu feiern. red/dsf

Darüber informiert Heimatfreund und künftiger Arbeitsgruppenleiter Andreas Müller.

An den beiden darauffolgenden Tagen seien darüber hinaus 165 Besucher in die Hayasche gekommen, um sich Exponate und Schautafeln anzusehen. Am Sonntag und am Montag war der zweite Ausstellungsraum der Heimatfreunde jeweils am Nachmittag geöffnet, bevor Heimatstube und Hayasche in die Winterpause gingen.

Mit dem ehemaligen Gasthof und Kindergarten, der den Heimatfreunden seit dem vergangenen Wochenende zur Verfügung steht, zeigt sich die Geschichte des Ortes und der Landschaft fortan auf 210 Quadratmetern Ausstellungsfläche. In den Wintermonaten bleibt ein Besuch der Heimatstube und der Hayasche möglich, jedoch nur nach Absprache. Die meisten Besucher, sagte Wolfgang Grätz erst kürzlich in einem Gespräch mit der RUNDSCHAU, kämen ohnehin nach vorheriger Absprache, um sich über die Geschichte ihrer Heimat zu informieren.