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Groß aufgetischt zum Sommerfest

Bunt geschminkt und in gemütlicher Runde wurde am Dienstagnachmittag das Sommerfest am Mühlgraben gefeiert.
Bunt geschminkt und in gemütlicher Runde wurde am Dienstagnachmittag das Sommerfest am Mühlgraben gefeiert. FOTO: Margit Jahn/mjn1
Forst. Zum Ende des Fastenmonats Ramadan war am Dienstagnachmittag am Forster Flüchtlingswohnheim auch zum Probieren eingeladen. mjn1

Das Ende des Fastenmonats Ramadan stand diesmal im Mittelpunkt des Sommerfestes im Flüchtlingswohnheim am Forster Mühlgraben, zu dem die Beschäftigungs-, Qualifizierungs- und Strukturfördergesellschaft (BQS) Döbern am Dienstagnachmittag eingeladen hatte. Die Gesellschaft sichert die zentrale Betreuung der Flüchtlinge im Wohnverband Forst ab. Unterstützt beim Grillfest wurden sie vom Nix-Verein, der Polizei und anderen Akteuren wie dem SV Alemania Forst, der ein Karate-Schnupppertraining anbot.

Aufgrund des Fastenbrechens hatten viele Familien leckere Kuchen, Salate oder auch Fladengerichte mitgebracht. Unkompliziert wurden die Speisen auf den Tischen angeboten und zum Probieren eingeladen. Auch der große Grill mit Würstchen war immer dicht umlagert. Betreuerin Carola Lorenz behielt hier den Überblick.

Circa 70 Bewohnter wohnen im Wohnblock am Mühlgraben - nach 15 Uhr füllte sich die Wiese mit weiteren Familien, nachdem viele Kinder aus den Kitas und Horten abgeholt waren. So waren beim Fest viele unterschiedlich Nationalitäten vertreten, so Afghanistan, Syrien, Tschetschenien, Pakistan und der Iran.

Heiß umlagert war auch der Schminktisch von Betreuerin Lisa Temesvàri. Zauberhafte Elfen und Prinzessinnen verließen ihren Tisch, nachdem sie begeistert in den Spiegel geschaut hatten. Die jungen Männer nutzten die Zusammenkunft, um Fußball oder Federball zu spielen. Auch Handball und Frisbee fanden schnell ihre Anhänger. Später waren dann noch verschiedene Tanzeinlagen angekündigt.

Das Sommerfest bot eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und einen gemütlichen Tag im Grünen zu verbringen.

Dass sich zwischendurch ein Fußball in den Mühlgraben verirrte und eine kleine Gruppe dem Ball mit traurigem Blick hinterherschaute, war nur ein Wermutstropfen am Rande.