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| 14:18 Uhr

Google unterwegs
Google fotografiert auf Straßen in Forst

Auf der Frankfurter Straße gab es für das Google-Street-View-Auto einen kurzen Zwischenstopp.
Auf der Frankfurter Straße gab es für das Google-Street-View-Auto einen kurzen Zwischenstopp. FOTO: LR / Katrin Kunipatz
Forst. Das Kartenangebot soll besser werden. Die Veröffentlichung der Fotos sei nicht geplant. Von Katrin Kunipatz

In dieser Woche war eins der Fahrzeuge in Forst unterwegs, mit dem Google Aufnahmen für das Angebot Street View macht. Übersetzt bedeutet Street View so viel wie Straßenblick. Beim Auswählen der entsprechenden Ansicht, bekommt der Betrachter am Computerbildschirm den Eindruck, als würde er selbst durch die Straße fahren. Dafür werden Fotografien verwendet. Aufgenommen werden diese von einer 360-Grad-kamera, die sich auf dem Dach des Google-Autos befindet, während es auf der Straße unterwegs ist.

Wie eine Googlesprecherin auf RUNDSCHAU-Nachfrage mitteilt, gehe es darum mithilfe der jetzt aufgenommenen Fotos, das Kartenmaterial von Google-Maps zu verbessern. Auf der Erklärungsseite des Unternehmens heißt es: „Wir möchten sicherstellen, dass ihr den Weg zu den Orten findet, wann immer ihr es wollt. Um dies zu schaffen, müssen wir die richtigen Straßennamen und -schilder, Streckenführungen und Informationen über Geschäfte und andere Orte, die für euch von Interesse sind, verwenden. Deswegen werden wir ab heute die Fahrten durch Deutschland wieder aufnehmen.“ Zwischen April und September dieses Jahres will Google mit den Street-View-Autos in allen 16 Bundesländern unterwegs sein. Genauere Angaben gibt es mit Hinweis auf die Abhängigkeit vom Wetter nicht. Derzeit gäbe es aber keine Pläne, das Bildmaterial zu veröffentlichen, so die Sprecherin.

In Deutschland kann man Google Street View nur in großen Städten, wie Berlin, München oder Dresden nutzen. Vor zehn Jahren entstanden die ersten Aufnahmen. Um den Datenschutz zu gewährleisten macht Google Gesichter und Autokennzeichen unkenntlich. Hauseigentümer mussten selbst tätig werden, um ihre Immobilie ausblenden zu lassen. Erste Aufnahmen wurden im vergangenen Jahr aktualisiert. In der Lausitz gibt es Street View für den Lausitzring und für einzelne von Nutzern selbst erstellte Aufnahmen. In unseren europäischen Nachbarländern kann man dagegen am heimischen Bildschirm über fast jede Straße „fahren“. Mehr dazu im Internet: www.google.de/intl/de/streetview/understand.