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Gleise sind Gefahr für den Forster Straßenverkehr

Ingrid Kirchner aus Forst schreibt zur Unterschutzstellung der Schienen der ehemaligen Forster Stadteisenbahn ( „Wieviel Gleise müssen sein?“ Forster RUNDSCHAU vom 23. Januar, Seite 11) unter anderem:

Wieder ein Schildbürgerstreich in Forst„ Davon hatten wir ja schon einige.
Wer auf diese Idee kam, ist noch nie in Forst Fahrrad gefahren; ist noch nie wegen der Schienen gestürzt oder hat sich noch nie auf den nassen oder vereisten Schienen mit dem Fahrzeug gedreht. Meine Familie hat dies alles schon ausprobiert - wir wohnen nämlich in der Gubener Straße. Und wie viel weitere Bürger können davon ein Lied singen“
Mitunter ragen einzelne Schienen bis zu zehn Zentimeter über die Straßendecke heraus, und das nicht nur in der Gubener Straße. Sie sind somit die größte Gefahr, die es im Forster Straßenverkehr gibt.
Mein Vorschlag wäre, im Zusammenhang mit dem Erhalt einer geschichtsträchtigen Tuchfabrik die Schienen und Einfahrt in einer weniger belebten Straße als Denkmal zu deklarieren.
Wo war eigentlich der Denkmalschutz, als die Lokomotiven (außer einer im Dresdener Verkehrsmuseum) der Stadteisenbahn entsorgt wurden? Hätte doch in Forst ein „original Jule-Denkmal“ auf ein Stück Schiene bestimmt in die Landschaft gepasst.

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