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| 02:35 Uhr

Geschlossene Kinderarztpraxis in Forst soll Ausnahme bleiben

Forst. Die seit knapp einem Jahr bestehende Kinderarztpraxis ist ausgelastet und soll auch weiterhin bestehen bleiben. "Eine Befristung des Angebotes war von Anfang an nicht angedacht. Anne Nicolay-Guckland

Und da die Praxis gut angenommen wird und wirtschaftlich betrieben werden kann, soll der Betrieb auch weitergehen", erklärt der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB), Christian Wehry.

Die KVBB betreibt im Rahmen des KV-Regio-Med-Programms die Kinderarztpraxis seit Dezember 2014. Dabei kooperiert die Vereinigung mit dem Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum, von dessen Kinderstation die beiden Ärzte stammen, die sich die Stelle teilen. Angesiedelt ist die Praxis im Klinikum Forst. "Diese trilaterale Kooperation funktioniert sehr gut. Wir sind sehr froh, dass die Zusammenarbeit so gut funktioniert", resümiert Wehry.

Im vergangenen Monat blieb die Praxis aber eine ganze Woche geschlossen, weil beide Kinderärzte zur gleichen Zeit Urlaub hatten. Eigentlich seien beide Ärzte im Wechsel tätig, sodass sie sich gegenseitig vertreten, erklärt Wehry. Ein solcher Fall werde die absolute Ausnahme bleiben, so Wehry, der eine solche Situation aber auch in Zukunft nicht komplett ausschließen kann. Wehry bittet in dem Fall, dass die Eltern auf einen Vertretungsarzt ausweichen. Die Praxis würde in so einem Fall entsprechend informieren.