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| 02:35 Uhr

Geschichte festhalten für die Nachwelt

Günter Andreck (grünes T-Shirt) zeigt Besuchern die Noßdorfer Puppenausstellung.
Günter Andreck (grünes T-Shirt) zeigt Besuchern die Noßdorfer Puppenausstellung. FOTO: Steffi Ludwig
Forst. In der ehemaligen Kita in der Forster Biebersteinstraße ist gestern die Puppenausstellung der Noßdorfer Heimatstube und des "Bündnis Tradition und Zukunft" eröffnet worden. Auf drei Ebenen sind nun die lebensgroßen Puppen, die das Leben in Noßdorf nachbilden, zu sehen. Steffi Ludwig

125 Puppen hat Günter Andreck, Vorsitzender des Wassermühlenvereins Noßdorf, in Handarbeit hergestellt. "119 sind bisher im neuen Domizil angekommen, einige stehen noch in der Mühle, andere in der Noßdorfer Heimatstube", sagte Andreck zur Eröffnung, zu der unter anderem auch Forsts Baudezernentin Heike Korittke, Vereinsmitglieder und Zeitzeugen aus Noßdorf gekommen waren. "Wir wollen mit der Ausstellung Geschichte für die Nachwelt festhalten", so Günter Andreck. Viele Mitstreiter vom Verein hätten geholfen, die Puppen und Ausstellungsstücke in das nun vereinseigene Gebäude zu bringen.

Reichlich zwei Jahre sei die Ausstellung in der Karlstraße untergebracht gewesen, allerdings nur in einem Raum. "Da hatten wir die Ansicht eines großen Dorfes, und nun können wir nach Themen und Gewerken sortieren." Handwerker, Feuerwehrleute oder Hochzeitszug - alles ist vertreten. Einziges Handicap: Das Haus ist nicht ganz barrierefrei. Die Ausstellung ist dienstags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Für andere Termine oder Gruppen sollte sich unter Tel. 0160 97675520 oder 03652 983266 angemeldet werden.