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Geopark Muskauer Faltenbogen startet am Montag das Sand-Projekt

Sand ist Schwerpunktthema beim Faltenbogenprojekt.
Sand ist Schwerpunktthema beim Faltenbogenprojekt. FOTO: Fotolia
Döbern. Anlässlich der diesjährigen Wahl des Gesteins des Jahres beginnt die Geschäftsstelle des Muskauer Faltenbogens am Montag mit einer Projektreihe zum Thema Sand. Das Gestein des Jahres wird jedes Jahr von einem Expertengremium unter Leitung des Berufsverbands Deutscher Geowissenschaftler (BDG) ausgewählt, erläutert Nancy Sauer von der Geschäftsstelle des Geoparks das Anliegen. red/js

Ziel ist es, Gesteine, die aufgrund ihrer geologischen Entstehung und wirtschaftlichen Bedeutung bemerkenswert sind, in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Der Auftakt zu der Projektreihe erfolgt am kommenden Montag in den Räumlichkeiten der Geschäftsstelle (Muskauer Straße 14). Um 17 Uhr wird Cathrin Vogell vom Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg für die Öffentlichkeit das Gestein des Jahres genauer unter die Lupe nehmen. Unter dem Motto "Heimische Traumstrände - Kleine Sandkörner ganz groß" will sie zeigen, dass Sand nicht nur Sehnsuchtsobjekt von Urlaubsträumen ist, sondern auch ein seit Jahrtausenden heiß begehrter Rohstoff. Anmeldungen für die Veranstaltung sind erwünscht (Telefon 035600 368712, -13 oder -14 oder E-Mail info@muskauer-faltenbogen.de).

Am 28. Oktober wird auch eine Exkursion in die Sandgrube Reuthen angeboten, bei der es um Rohstoffgewinnung und Naturschutz gehen soll. Treffpunkt dafür ist um 13 Uhr am Gutshaus Reuthen.

Besonders für Schulen dürfte die Projektreihe "Sand" interessant sein. Neben dem Sandprojekt "Ein Körnchen Wahrheit", in dem Sande aus vielen Ländern der Erde die Entstehung und Verwendung darstellen, wird auch umfangreiches Wissen zu regionalen Besonderheiten oder Sandlebensräumen vermittelt. Außerdem werden Experimente mit Sand durchgeführt und Exkursionen angeboten, in denen es um diesen wertvollen, aber oftmals unbeachteten Rohstoff dreht. Das Geoparkteam kommt mit dem Projekt auch in die Schulen.