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Geflügelpest bei Wildvogel in Forst bestätigt

Deutliche Warnung: Wie hier im sächsischen Frohburg, muss nun auch in Forst ein Sperrbezirk eingerichtet werden.
Deutliche Warnung: Wie hier im sächsischen Frohburg, muss nun auch in Forst ein Sperrbezirk eingerichtet werden. FOTO: dpa
Forst. Der am 17. Januar in der Robert-Koch-Straße in Forst entdeckte tote Bussard war mit dem Geflügelpestvirus infiziert. Das hätten Untersuchungen des Landeslabors Berlin-Brandenburg mit Sitz in Frankfurt (Oder) und des Nationalen Referenzlabors auf der Insel Riems bestätigt, teilte der Landkreis Spree-Neiße am Mittwoch mit. pm/sm

Danach sei bei dem Wildvogel das hochpathogene H5N8-Virus nachgewiesen worden.

Das Veterinäramt des Landkreises habe alle notwendigen Maßnahmen angeordnet, hieß es weiter. Dazu gehören die Einrichtung eines Sperrbezirks von einem Kilometer und eines Beobachtungsbezirks von drei Kilometern um den Fundort. Eine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung bestehe nicht. Für Hunde- und Katzenhalter gebe es zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine zusätzlichen Einschränkungen.