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Geflüchtete aus Afghanistan und Iran sind Dolmetscher

Die neuen Gemeindedolmetscher für Geflüchtete erhielten die Zertifikate von Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt.
Die neuen Gemeindedolmetscher für Geflüchtete erhielten die Zertifikate von Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt. FOTO: Hubrig
Forst. Erfolgreich haben sich Nastaran Navras aus Afghanistan und Samineh Mohammadtaheri aus dem Iran in einem viermonatigen Programm zum Gemeindedolmetscher für Geflüchtete qualifiziert, informiert Kathleen Hubrich vom Flüchtlingsnetzwerk. Beide wohnen in Forst und konnten über das Flüchtlingsnetzwerk Anfang des Jahres in dieses Pilotprojekt vermittelt werden. red/pos

Hier erlernten die Teilnehmer grundlegende Dolmetschertechniken, Kommunikationskompetenzen, erwarben einen Überblick über die Grundlagen und Strukturen des Gesundheits-, Sozial- sowie Bildungswesens. Ziel ist es, eine verlässliche Kommunikation mit fachlichen und ethischen Grundlagen umzusetzen, um den Herausforderungen des Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion gut zu begegnen.

Nastaran Navras hat in Afghanistan als Journalistin für das Fernsehen gearbeitet. Nach einem Praktikum im RBB-Studio in Cottbus durchläuft sie aktuell ein Coaching-Programm beim Forum Berufsbildung in Berlin. Ab August ist ein Praktikum bei "Die Zeit Online" geplant. Samineh Mohammadtaheri war im Iran als Maskenbildnerin bei Filmproduktionen tätig. Sie hat im Staatstheater Cottbus ein Praktikum absolviert und möchte sich in Deutschland gern im Frisör- und Kosmetikbereich qualifizieren.