ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:00 Uhr

Forst
Gasleitung verzögert Straßenbau Am Hirschsprung

Bevor die Straßenrbeiten Am Hirschsprung fortgesetzt werden können, muss eine Gasleitung verlegt werden.
Bevor die Straßenrbeiten Am Hirschsprung fortgesetzt werden können, muss eine Gasleitung verlegt werden. FOTO: Katrin Kunipatz / LR
Forst. Vier Wochen wird es dauern, das Rohr neu zu verlegen. Zu den Gründen machen Stadt und NBB verschiedene Angaben.

Am Hirschsprung ruhen im Moment die Straßenbauarbeiten. Die Borde rechts und links der künftigen Fahrbahn sind gesetzt, Zäune sichern noch nicht verfüllte Bereiche des Randstreifens ab. Anwohner wunderten sich über Verzögerungen. Die RUNDSCHAU erkundigte sich.

Nach Rücksprache mit dem Verwaltungsbereich Bauen erläutert Stadtsprecherin Susanne Joel, dass eine vorhandene Niederdruckgasleitung neu verlegt werden muss. Entgegen der ursprünglichen Annahme lag sie zu flach im Boden. Außerdem seien beim Freilegen der Stahlleitung Mängel beim Materialzustand festgestellt worden. Die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (NBB) habe deshalb entschieden, die Gasleitung neu zu verlegen und Plasterohre zu verwenden, so Joel. Entgegen den Aussagen der Bürger müssten aber keine Borde ausgebaut werden, teilt die Verwaltung mit. Carsten Döring, Pressesprecher der NBB, bestätigt, dass sobald es die Witterung zulässt, mit dem Umverlegen der Gasleitung begonnen wird. Dies sei nötig, weil die vorhandene Leitung sonst unterhalb der neu gesetzten Bordsteine verlaufen würde. „Aber eine Gasleitungstrasse muss immer frei zugänglich sein“, erklärt er. Rund rund 200 Meter Leitung müssen verlegt werden. Dafür seien rund vier Wochen veranschlagt. Bei Frostfreiheit sollten die Arbeiten am 22. Januar beginnen. Am Mittwoch waren noch keine Baufahrzeuge im Einsatz.

(kkz)