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Gäste der Seniorenwoche erfreuen sich an Musik

Groß Kölzig. Pure Lebensfreude haben am Samstag beim Eröffnungskonzert der Döberner Seniorenwoche mehr als 80 Mitwirkende ausgestrahlt. Erstmals fand dieses traditionelle Ereignis nicht in Döbern, sondern in der Evangelischen Kirche des benachbarten Groß Kölzig statt. Angela Hanschke

Schirmherr Jörg Rakete (SPD), Döberner Bürgermeister, dankte dem "sehr agilen Seniorenbeirat" seiner Stadt dafür, die Interessen der älteren Einwohner zu vertreten. Dergleichen Engagement würde er sich auch von Jüngeren wünschen, betonte er.

Saskia Stahn, seit vier Jahren an der Spitze des Seniorenbeirates und noch immer innerhalb des Landkreises Spree-Neiße in dieser Funktion die Jüngste, führte durch das Programm.

So begrüßte sie eine Delegation der Senioren aus der Partnerstadt Jasien (Gassen) sowie Pfarrer Christoph Otto. "Lieder sind das Schönste. Lasst uns gemeinsam an ihnen erfreuen", sagte er. Musikalisch eröffnete der Heimatchor Welzow, bevor Kinder der Evangelische Grundschule Groß Kölzig, von Irina Eppinger am Keyboard begleitet, die Zuhörer erfreuten.

Mit besonderem Beifall bedacht wurden die Sängerinnen und Sänger vom Döberner Volkschor sowie das "Duo Harmonie" - Anke Wingrich und Ulrike Burkert, zwei Violinistinnen vom Staatstheater Cottbus, die unter anderen mit temperamentvollen Klezmer- und Tangoweisen brillierten.

Seit vielen Jahren dabei: Michael Scheller aus Halbendorf am Keyboard und Daniel Schubert aus Weißkeißel sorgte bei den Zuhörern mit Evergreens, meisterlich auf der Mundharmonika gespielt, für Gänsehautgefühle.

Mit beschwingten Liedern verzauberte der Stadtchor Spremberg, deren Leiterin Ramona Pietkewicz anschließend mit einem altitalienischen Gesangssolo begeisterte. "Auf Wiedersehn bei uns in Kölzig", hieß es zum Abschluss beim Auftritt aller beteiligten Chöre.

Doch im Schatten der jahrhundertealten Linden auf dem Pfarrhof luden Kaffeetafeln zum Verweilen ein. "16 Bleche mit selbstgebackenen Kuchen stellten uns Einwohnerinnen Groß Kölzigs und der Stadt Döbern zur Verfügung", informierte Renate Pniok vom Seniorenbeirat.