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FWG lotet Übernahmemöglichkeiten aus

Die Forster Wohnungsbaugesellschaft zeigt Interesse an den FWO-Wohnungen. Foto: R-A
Die Forster Wohnungsbaugesellschaft zeigt Interesse an den FWO-Wohnungen. Foto: R-A FOTO: R-A
Forst. Die Möglichkeiten einer Übernahme der Wohnungen der insolventen Wohnungsbaugenossenschaft (FWO) durch die Forster Wohnungsbaugesellschaft (FWG) werden derzeit ausgelotet. Nach Angaben des FWG-Geschäftsführers Uwe Engelmann sind entsprechende Pläne in der vergangenen Woche in einer Sitzung des Aufsichtsratsgremiums vorgestellt worden. jas

„Das Interesse ist erst einmal da“, sagt der FWG-Gesellschafter. Nun werde das Thema vorsichtig weiter verfolgt. Die FWG-Pläne dürften auch in einer für den kommenden Dienstag anberaumten nicht öffentlichen Sondersitzung der Stadtverordneten diskutiert werden. Dort findet sich unter Tagesordnungspunkt Nummer 5 das Thema „Strategische Ausrichtung der Forster Wohnungsbaugesellschaft mbH“. Eine entscheidende Rolle für die Übernahme spielen laut Engelmann wirtschaftliche und städteplanerische Aspekte. Zudem müssten die Kosten geklärt sein. Die Vorstellungen der FWO-Gläubiger sind noch nicht bekannt. Die Wohnungsgenossenschaft (FWO) hatte Anfang 2008 die Einleitung eines Insolvenzverfahrens beantragt.

Die FWG ist mit 1952 Wohnungen größter Wohnraum-Anbieter in Forst, die FWO steht mit 1667 Wohnungen an zweiter Stelle. Beide Unternehmen vermieten laut Uwe Engelmann nur rund 25 Prozent des Forster Wohnungsbestandes.