„Ich freue mich, dass sich das Konzept des Brandenburgischen Textilmuseums in Forst durchgesetzt hat und mit 7,42 Millionen Euro gefördert wird“, sagt der SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Freese. Dies sei die dritthöchste Fördersumme aus dem Förderprogramm. „Die Förderung wird deutliche Impulse für Forst - eine Stadt, die nach der Wende dramatische Strukturbrüche zu verkraften hatte - die Region und die Stadtentwicklungspolitik insgesamt auslösen“, sagt Freese.

Der CDU-Bundestagsabegordnete Klaus-Peter Schulze hatte sich nach eigenen Angaben besonders für die Förderung des Textilmuseums eingesetzt. „Es freut mich daher sehr, dass das Textilmuseum durch den Bund mit einem solch hohen Millionenbetrag unterstützt wird. Gerade mit Blick auf den anstehenden Kohleausstieg ist die Förderung als ein wichtiges Zeichen zu werten, dass der Bund seiner Verantwortung für die Lausitz nachkommt“, so Schulze.Das Projekt in Forst sei eines von nur zwei berücksichtigten Projekten im Land Brandenburg.

Mit der Sanierung und Erweiterung des Brandenburgischen Textilmuseums soll die Bedeutung der Lausitz als Industrieregion in Deutschland und deren Verflechtung mit Europa herausgestellt werden. Das künftige Informations- und Dokumentationszentrum soll über die Geschichte der Textilindustrie und der Braunkohleförderung informieren, heißt es in der Begründung, der Jury.

Die Expertenjury fokussierte sich bei der Auswahl vor allem auf innovative Konzepte mit nationaler und internationaler Wahrnehmung sowie deren außerordentlichen Qualität. Im Koalitionsvertrag wurde zuvor vereinbart, dass das Programm Nationale Projekte des Städtebaus in dieser Legislaturperiode fortgeführt werden.