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| 18:16 Uhr

Forst
Fragebögen zu Sportstätten werden ausgewertet

Fußball ist beliebt, aber nicht die einzige Sportart. Die Stadtverwaltung analysiert deshalb, wer welche Stadien und Turnhallen braucht .
Fußball ist beliebt, aber nicht die einzige Sportart. Die Stadtverwaltung analysiert deshalb, wer welche Stadien und Turnhallen braucht . FOTO: Michael leske
Forst. Stand der Arbeiten zur Forster Sportstättenentwicklungskonzeption wurde im Bildungsausschuss vorgestellt. Von Steffi Ludwig

Am 3. Mai sollen die ausgewerteten Fragebögen zum Zustand der Sportstätten der Verwaltung vorgestellt werden, kündigte Andreas Kaiser, Fachbereichsleiter für Bildung und Soziales der Stadt Forst, im Kulturausschuss an. Die Stadtverordneten hatten die Stadtverwaltung im Dezember 2016 beauftragt, ein Sportstättenentwicklungskonzept zu erarbeiten, da es in der Stadt viele Turnhallen und Sportplätze mit unterschiedlichem Sanierungsbedarf gebe. Berücksichtigt werden sollte in einer Teilplanung die Sanierung des Stadions am Wasserturm.

Das Konzept sollte bereits 2017 fertig sein, doch die Arbeiten daran seien umfänglicher gewesen als gedacht, so Kaiser. Er sei mit den jeweiligen Vereinsmitgliedern alle Sportstätten abgegangen und habe diese mit rund 350 Fotos dokumentiert. Er habe zudem einen selbst entwickelten Fragebogen verteilt, der nicht nur die positiven und negativen Aspekte der Sportstätte erfasste, sondern auch die Ziele, die die Vereine mittelfristig haben. Auch alle Schulen seien zu ihren Turnhallen und Plätzen befragt worden, da es ja ein Überblick über alle Sportstätten sein solle. Zudem sei der Fragebogen auch den Schülern für ihre Eltern mitgegeben worden – es habe den Rücklauf von immerhin rund 470 Fragebögen gegeben. Die Stadt habe jedoch gemerkt, dass sie die Bögen nicht allein auswerten könne und habe sich externe Unterstützung in einem Dresdner Büro gesucht. Dieses werte die Papiere gerade aus und werde Anfang Mai die Ergebnisse vorstellen, so Kaiser. Das Konzept soll bis Ende 2018 fertig sein. Das Stadion am Wasserturm wird ein wesentlicher Bestandteil des Konzeptes sein. Erfreulicherweise gebe es nun nach vielen Jahren die Bereitschaft des Landkreises Spree-Neiße, den Umbau des Stadions gemeinsam mit der Stadt zu entwickeln und zu finanzieren. Ein entsprechendes Dokument war vor zwei Wochen unterzeichnet worden.

Stadtverordnete Doris Dreßler (Die Linke) gab zu bedenken, dass diese Aktivitäten in Wahlkampfzeiten hoffentlich über diese hinaus andauern würden. „Denn es gibt viele Bürger, die auf eine Lösung für das Stadion warten.“