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| 13:10 Uhr

Forster Großveranstaltung
Leidenschaft für Volleyball-Fest

 Laurine Merboth, Jenny Schulz und Lisa Naparty (v.l.) vom Vorbereitungsteam der Volleympics mit druckfrischen Flyern und Konzepten.
Laurine Merboth, Jenny Schulz und Lisa Naparty (v.l.) vom Vorbereitungsteam der Volleympics mit druckfrischen Flyern und Konzepten. FOTO: LR / Steffi Ludwig
Forst. Forster Volleympics werden 2019 vorrangig von Ehemaligen und Schülern organisiert. Von Steffi Ludwig

Zwölf Spielfelder, rund 60 Mannschaften und 400 bis 600 Teilnehmer zwischen 14 und 70 Jahren, die aus der Region, aber auch aus ganz Deutschland kommen und in drei Leistungsklassen spielen – das sind die Zutaten für die Volleympics. Nicht zu vergessen eine große Portion Spaß und Wiedersehensfreude. „Denn viele Leute sieht man eben nur einmal im Jahr zu den Volleympics“, schwärmt Jenny Schulz. Die 26-Jährige ist seit vielen Jahren sowohl als aktive Spielerin als auch als Mitglied im Organisationsteam dabei. „Es ist für junge Leute, die noch nicht so viel mit Volleyball zu tun hatten, auch eine gute Möglichkeit zum Kennenlernen des Sports“, sagt die ehemalige Gymnasiastin, die als Krankenschwester arbeitet und Forst treu geblieben ist.

Den Hut auf hat in diesem Jahr erstmals Lisa Naparty in Kooperation mit Alina Gäbler. Da die zwei bisherigen Verantwortlichen Anne Willsch und Alina Gäbler nach ihrem Abitur am Forster Gymnasium nun zu Studium und Bundeswehr aus der Rosenstadt weggezogen sind, trifft nun vorrangig Lisa Naparty die Hauptentscheidungen. Obwohl die 21-Jährige auch in Halle studiert, kann sie sich gelegentliche Besuche in Forst einrichten. Gerade absolviert sie hier auch ein Praktikum und kann so einige Termine in der Heimat wahrnehmen.

Denn obwohl es bis zu den diesjährigen Volleympics Ende Juni noch eine Weile hin ist, arbeitet das Organisationsteam bereits seit November  auf Hochtouren. Ein Konzept musste erarbeitet sowie Sponsoren und Unterstützer akquiriert werden, die Internetseite wurde umgestaltet. Das Essen an dem Wochenende und die in jedem Jahr andersfarbigen T-Shirts für jeden Teilnehmer – alles muss vorbereitet werden. „Glück­licherweise besteht das Organisationsteam aus rund 50 Leuten, es gibt für alle Bereiche Experten, auf die man sich verlassen kann“, freut sich Lisa Naparty. Etwa die Hälfte des Teams bestehe aus Schülern des Gymnasiums, der andere Teil aus Ehemaligen. Bis zu zweimal im Monat treffe sich das Team.

In diesem Jahr tragen die Volleympics zum dritten Mal den Zusatz „The Next Generation“ (Die nächste Generation). Denn ursprünglich sollten die 10. Volleympics im Jahr 2016 die letzten sein, hatte der langjährige Organisator und Gründer des Turniers, Andreas „Schnauffe“ Hauff, beschlossen. Doch dann hatten die Schülerinnen Alina Gäbler und Anne Willsch – sozusagen die nächste Generation – die Organisation übernommen. In diesem Jahr habe „Schnauffe“ seine Beteiligung komplett abgelegt und stehe „nur“ noch mit seinem Rat zur Verfügung, sagt Lisa Naparty schmunzelnd.

Ansonsten wird der Ablauf so beibehalten wie in den vergangenen Jahren. „Das hat sich so bewährt“, sagt Laurine Merboth (17), die in diesem Jahr ihr Abitur macht. Übrig bleibe für das Org-Team finanziell nichts. „Aber wir haben viel Spaß – und natürlich auch Stress“, sagen die drei. Die Leidenschaft für das Volleyball-Fest ist durchaus zu spüren. „Wir bekommen viele positive Rückmeldungen von den Teilnehmern, wurden auch schon gefragt, ob wir die Volleympics nicht zweimal im Jahr veranstalten können.“ Doch das übersteige die Kapazitäten des Org-Teams. Denn schon jetzt sei die Koordination der 60 Teams nicht einfach, was gelegentlich zu größeren  Pausen und somit auch zu Kritik führt. Aber anders sei das Spielsystem nicht zu managen. „Viele freuen sich jedes Jahr schon auf die T-Shirts – diesmal gibt es eine farbige Überraschung“, kündigt Lisa Naparty an.

 Laurine Merboth, Jenny Schulz und Lisa Naparty (v.l.) vom Vorbereitungsteam der Volleympics mit druckfrischen Flyern und Konzepten.
Laurine Merboth, Jenny Schulz und Lisa Naparty (v.l.) vom Vorbereitungsteam der Volleympics mit druckfrischen Flyern und Konzepten. FOTO: LR / Steffi Ludwig