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Forster SPD will sich für einen Kinder- und Jugendbeirat einsetzen

Forst. Die Forster SPD sieht sich für die Kommunalwahl am 25. Mai gut gerüstet. Als Schwerpunkt ihres Wahlprogramms rückt die Partei die Schaffung eines Kinder- und Jugendbeirates auf die Agenda. ckx

Die SPD in Forst hat sich für die kommende Legislaturperiode nach der Kommunalwahl einiges vorgenommen. Als Eckpfeiler ihres Programms nennt SPD-Ortsvereinsvorsitzender Philipp Wesemann mehr Bürgerbeteiligung, die Schaffung eines Kinder- und Jugendbeirates, die Sanierung der Schwimmhalle sowie die Neustrukturierung des Stadtmarketings. "Wir wollen, dass die Bürger bei kommunalen Entscheidungen mehr mitgenommen werden", erklärt Wesemann. Dazu schließt er vor allem die Schaffung eines Kinder- und Jugendbeirates mit ein. Dieser könne - ähnlich wie der Seniorenbeirat der Stadt - die Interessen der jüngeren Generation vertreten. "Die Jugend konnte aus unserer Sicht bisher nur schlecht ihre Interessen und Ziele bei der Stadt vorbringen", so Wesemann. Vereine wie beispielsweise "Nix e.V." könnten sich ebenso an einem solchen Beirat beteiligen.

Als einen weiteren Schwerpunkt des Wahlprogramms nennt SPD-Mann Rainer Kliche die Schwimmhallensanierung in Forst: "Jeder freie Euro der Stadt muss in die Attraktivität der Schwimmhalle fließen." Jeder Verein, der die Halle nutzt, soll gute Trainingsbedingungen vorfinden. In den nächsten fünf Jahren wolle sich die SPD deshalb für eine Sanierung einsetzen.

Für das Stadtmarketing der Rosenstadt plant die SPD, die Bereiche Planung, Wirtschaft und Tourismus in eine Gesellschaft zu überführen. "Möglicherweise können die Stadt und die Vereine Teilhaber an der Gesellschaft werden", schwebt Wesemann vor. In anderen Kommunen in Brandenburg bestehe dieses Konzept bereits und sei überaus erfolgreich. Darüber hinaus wolle sich die SPD für eine bessere Willkommenskultur in Forst einsetzen. "Ein Begrüßungspaket für Neubürger wäre doch eine Alternative", ist sich Wesemann sicher.

Im Zusammenhang mit den Trinkerecken in der Innenstadt spricht sich die SPD ausdrücklich gegen weitere Videoüberwachung aus. Weitere Kameras, so Wesemann, würden das Problem lediglich an andere Stellen verlagern. "Die Stadt müsste Ordnungspersonal vorhalten", ist der SPDler überzeugt, "welches in der Innenstadt patrouilliert und bei Verstößen einschreiten kann." Aus Wesemanns persönlicher Sicht sei zudem über ein innerstädtisches Alkoholverbot ebenso zu diskutieren.

Zum Thema:
Für den Stadtrat von Forst treten folgende Kandidaten der SPD an: Philipp Wesemann, Rainer Kliche, Sarah Zimpel, Hartmuth Seidel, Klaus-Dieter Stenzel, Andreas Landow, Heidrun Ließ, Günter Friedrich, Ute Stephan, Frank Rother, Uwe Krenz, Anja Hädicke, Hans-Jörg Auerswald.