Was genau steckt hinter der geplanten Anthologie?
Ich bin in Forst aufgewachsen und fühle mich deshalb natürlich in besonderem Maße auch dem Ostdeutschen Rosengarten verbunden. Zu dessen besonderen Jubiläum sind zahlreiche Aktivitäten geplant. Eine davon ist die Herausgabe einer Anthologie.

Was genau ist eine Anthologie?
Die besten Beiträge ganz verschiedener Autoren werden in Buchform zusammengefasst. Herausgeber wird die Stadt Forst gemeinsam mit dem Freien Deutschen Autorenverband des Landes Brandenburg sein. Es geht hier nicht speziell um die Geschichte des Rosengartens oder um die Pflege von Rosen. Es geht vielmehr um die Menschen, die in den vergangenen einhundert Jahren im Forster Rosengarten Erholung gefunden und tolle Veranstaltungen besucht haben. Das war mitunter auch Anregung für Gedichte, Kurzgeschichten, Lieder, Bilder, Erlebnisberichte, die eventuell mit Fotos oder auch Dokumenten ergänzt werden können. Das kann Selbstgeschriebenes sein aber auch Weitergegebenes aus der Familie, also von den Eltern, Großeltern und, und, und ...

Wenn sich die Leser daran beteiligen wollen, was gibt es für Rahmenbedingungen zu beachten?

Am besten wäre es, wenn wir die Beiträge per E-Mail erhalten könnten. Aber es gibt auch Alternativmöglichkeiten, die wir dann individuell abstimmen würden. Einsendeschluss ist der 31. Dezember, da kann man zu Weihnachten noch gemeinsam mit der Familie das eine oder andere heraussuchen. Sollte im Ausnahmefall noch Anfang des neuen Jahres was ganz Tolles eingereicht werden, dann ist es sicher noch möglich, auch das zu berücksichtigen. Danach muss ausgewählt werden, was veröffentlicht werden kann und anschließend wird das Buch gestaltet.

Wie groß ist die bisherige Resonanz?
Derzeit haben sechs Forster ihre Beiträge eingereicht.

Wann soll diese Anthologie erscheinen und wo wird sie zu erhalten sein?

Alles soll bis zur Saisoneröffnung des Rosengartens fertig sein. Dort kann man sie dann auch erwerben genauso wie bei der Stadtverwaltung, in der Touristeninformation sowie in den Buchhandlungen der Stadt und sicher auch über das Internet.

Was wird das Buch kosten?
Das kann man gegenwärtig noch nicht sagen, da noch unbekannt ist, wie viele Einsendungen es geben wird. Aber es wird in jedem Fall bezahlbar sein, denn der Freie Deutsche Autorenverband Brandenburg ist ein gemeinnütziger Verein, der keinen Gewinn erwirtschaften darf. Finanziell muss sich das Projekt selbst tragen, sollte es also Sponsoren geben, die das Projekt unterstützen wollen, könnte man damit die Papier- und Druckqualität verbessern. Alle Einsender, die auch im Buch veröffentlicht werden, bekommen ein Freiexemplar, weitere Vergütungen sind leider nicht möglich.

Wohin können sich die Leser mit ihren ganz persönlichen Rosengarten-Erinnerungen wenden?

Einsendungen können per E-Mail unter anthologie@forst-lausitz.de eingereicht werden. Kontakt bei individuellen Fragen ist auch unter 0178 6015452 möglich.

Zum Thema:
Bernd Beyer ist Schriftsteller und gehört dem Freien Deutschen Autorenverband Brandenburg an. Im Juni ist sein jüngstes Buch "Uuups! - Geschichten zum Schmunzeln, Staunen und Nachdenken" erschienen.