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| 17:36 Uhr

Neue Vorwürfe
Forster Schulleiter wehrt sich gegen Vorwurf der sexuellen Belästigung

Schule soll eigentlich Spaß machen. In Forst aber soll ein Lehrer Kinder misshandelt haben.
Schule soll eigentlich Spaß machen. In Forst aber soll ein Lehrer Kinder misshandelt haben. FOTO: dpa / Patrick Pleul
Forst. Der Leiter der Archimedes Grundschule in Forst (Spree-Neiße) soll sich nicht nur der Körperverletzung an Kindern schuldig gemacht haben. Ihm wird auch sexuelle Belästigung vorgeworfen.

Die neuesten Vorwürfe gegen ihn hat Daniel B. selbst öffentlich gemacht: In einem offenen Brief an die Eltern offenbarte er, dass ihm sexuelle Belästigung von 20 Mädchen in mehr als 40 Fällen vorgeworfen werde. Die Anschuldigungen würden ihn sprach- und fassungslos machen, heißt es in dem Schreiben.

Der Cottbuser Oberstaatsanwalt Horst Nothbaum bestätigt auf RUNDSCHAU-Nachfrage, dass es diese Vorwürfe gibt. Die Kriminalpolizei gehe dem Verdacht nach. Ob die Anschuldigungen zuträfen, lasse sich aber noch nicht sagen, so Nothbaum.

Am Freitag voriger Woche war dem Schulleiter Hausverbot erteilt worden. Dabei ging es jedoch um den Vorwurf der wiederholen Körperverletzung an Kindern während des Unterrichts. 20 solcher Fälle in den Jahren 2015 bis 2017 wirft die Staatsanwaltschaft Cottbus dem Mann vor – zulasten von sieben Mädchen und Jungen.

(si/sm)