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Forster Nachwuchsfeuerwehr wieder zurück

Forster Jugendwehr-Mitglieder auf Motorboot-Tour.
Forster Jugendwehr-Mitglieder auf Motorboot-Tour. FOTO: Foto: Stephan Winkler
Forst.. Gesund und munter landeten am Sonntagnachmittag alle 14 Jugendfeuerwehrmitglieder mit ihren vier Betreuern wieder am Forster Gerätehaus in der Hochstraße. Am Donnerstag fuhren sie zu einem Zeltlager anlässlich des 10. Jubiläums der Jugendfeuerwehr Wehlen an das Elbufer der sächsischen Stadt (die RUNDSCHAU berichtete). Von Stephan Winkler

Die Erlebnisse in Wehlen waren so vielseitig und interessant, dass jeder gleich den schon wartenden Eltern davon erzählte.
Höhepunkte für die etwa 80 Teilnehmer an dem verlängerten Wochenende waren die Schlauchboottour von Bad Schandau flussabwärts nach Wehlen und eine Wanderung durch die Sächsische Schweiz mit Besichtigung eines Steinbruchs, der in den vergangenen Jahren zum Abbau von Quaderblöcken für die Dresdner Frauenkirche genutzt wurde.
Aber nicht nur der Steinbruch war ein Anlaufpunkt auf der Wandertour. Ein Schmalspurbahnmuseum mit Ausstellungsstücken früherer Bergwerken war zu besichtigen. Auf einer Strecke von etwa 200 Metern konnte man einmal nachfühlen, wie es den Arbeitern früher erging, wenn sie unter Tage gefahren wurden.
Am Samstagnachmittag organisierten die Wehlener Kameraden einen Löschangriff direkt an der Elbe. Die hohe Motivation brachte dem Forster Nachwuchs einen erfolgreichen zweiten Platz ein.
Natürlich gab es auch Freizeit, um die Gegend, die Stadt Wehlen und die Elbe bei ausgiebigen Motorbootstouren zu erkunden.
Das Wehlener Boot war ausgefallen, und so schoben die Kameraden der Forster Wehr Doppelschichten im Boot, damit jeder, der damit auf der Elbe fahren wollte, auch Gelegenheit dazu bekam.
Für das schöne Wochenende möchten sich die Forster Jungendfeuerwehr-Mitglieder bei all denen, die zum Gelingen beigetragen haben, bedanken. Man würde sich freuen, wenn ein solches Lager auch einmal in Forst organisiert werden könnte.
Ein großer Dank geht an die Betreuer Kristina Dobrzewski, Peter Schützke, Ray Doebis und Sylvio Koal, die zum Teil ihren Urlaub für die Tour einsetzten.