ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:44 Uhr

Forst
Forster Kuchentour:Starter verfahren sich

Der Kuchen von den ortsansässichen Bäckern wird von allen Radfahrern gelobt.
Der Kuchen von den ortsansässichen Bäckern wird von allen Radfahrern gelobt. FOTO: Margit Jahn
Forst. Strecken bis zu 150 Kilometer Länge stehen zur Auswahl. An den Stationen gibt es Kuchen.

Dicke Regenwolken haben den Start der 16. Radtourenfahrt, auch als „Forster Kuchentour“ bekannt, kurz verzögert. Doch die zahlreichen Radfahrer waren letztlich nicht mehr zu halten, und machten sich motiviert auf den Weg. Zur Auswahl standen Strecken von 45, 75, 120 und 150 Kilometern Länge. Parallel wurde die RTF-Tour gefahren. Erstmals ging diesmal auch eine polnische Delegation aus Zary an den Start.

An der ersten Kuchen- und Getränkestation in Sergen erwarteten Andreas Beckmann, Olaf Köhler und Reiner Salan vom PSV die ersten Radler. Sorge kam auf, als gegen 10 Uhr noch keiner der Fahrer vom Kathlower Berg zu sehen war. Die Erklärung lieferte die Crew prompt. Heinz hat sich verfahren! Heinz Noack ist mit 80 Jahren der älteste und erfahrenste im Team Teichland. Er war für die Karte verantwortlich.

„In Mulknitz sind wir nicht rechts abgefahren“, räumt er nach einem nochmaligen Blick in die Karte ein. „Und wir sind dem Heinz hinterher gefahren“, sagt Ines Kirsch. Augenzwinkernd fügte sie hinzu: „War aber auch ein schöner Weg“. Die Teichländer Teilnehmer haben diesen kleinen Fauxpas gelassen genommen, schließlich lautete ihre Devise: „Das Erlebnis steht vor dem Ergebnis“.

Andreas Nagory, Trainer beim PSV, begleitete die U-13-Kinder. Dazu gehörten: Lara Lippmann, Paula Hübner und Christoph Nagorny. Lara ist erst seit zwei Wochen im Verein. Marcel Möbus, ehemaliger Rennfahrer, hat an den Schulen für den PSV geworben. Für Lara war dies der Ausschlag, etwas Neues auszuprobieren. „Ich halte noch durch“, sagte sie am Kuchenstand.

Der Kuchen wurde von allen Teilnehmern sehr gelobt. Die Bäckereien Langner, Arlt und Fumfahr versorgten die Radfahrer mit ganz unterschiedlichen Sorten. Auch Edeltraut und Helmut Prochol aus Cottbus sind jedes Jahr mit dabei. „Die Tour ist toll und gut ausgeschildert“, sagen sie. Zwei Fahrer sind mit dem Rad aus Cottbus gekommen und absolvieren die Sternenfahrt. Hierbei zählen der Hin- und Rückweg mit. Auch einige Gubener Radsportfreunde sind am Start.

Extra aus Dresden angereist ist Grit Kammel, diesmal allein. Sie mache „alles, was von Dresden aus erreichbar ist,“ mit, sagt sie. An den Touren schätzt sie, das man mit anderen Startern ins Gespräch kommt. Nicht nur Heinz, sondern auch eine Gruppe aus Eisenhüttenstadt verfährt sich. Mirko Jungmann aus Bad Liebenwerda ist zum dritten Mal dabei und stellt klar: „So gut wie hier sind die Strecken selten ausgeschildert“.

(mjn)