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| 14:42 Uhr

Besonderes Gartengewächs
Riesen-Dahlien in Keune

 Wolfgang Schirpig mit seiner Riesen-Dahlie in Keune.
Wolfgang Schirpig mit seiner Riesen-Dahlie in Keune. FOTO: LR / Steffi Ludwig
Forst. Forster Hobbygärtner misst eine rund 2,20 Meter hohe Pflanze im Garten.

Aller paar Jahre meldet sich Hobbygärtner Wolfgang Schirpig wegen außergewöhnlicher Gartengewächse bei der RUNDSCHAU. In diesem Jahr ist es eine besonders große Dahlie, die der Forster in seinem Garten im Ortsteil Keune stehen hat. Rund 2,20 Meter hat er am Montagabend vom Boden bis zur höchsten Blütenspitze der Dahlie gemessen. Damit war sie schon wieder drei Zentimeter größer als noch am Vortag. Der normale Zollstock reichte für die Messung nicht aus.

„Ich habe die Knolle voriges Jahr von meinem Schwager bekommen“, berichtet der 65-Jährige. „Sie hat eine Schippe Pferdemist erhalten, aber sonst keine besondere Behandlung.“ Vielleicht sei der Standort der Dahlie unter dem Garagendach günstig, das der Pensionär wegen der hinter der Dahlie stehenden Tomatenpflanzen etwas vorgezogen hat, überlegt er. Wasser bekomme die dunkelrot blühende Pflanze wie die meisten anderen nur alle zwei Tage.

Aber auch sonst wächst es im Garten von Wolfgang und Vera Schirpig gut. Die Zwergdahlie in einem Topf ist größer als normal, im Gewächshaus gedeihen die Gurken in Scharen, bunte Blumen blühen an allen Ecken und Enden.

Vor vier Jahren hatte es bei den Hobbygärtnern eine Traubenschwemme gegeben. Denn unter dem Carport hatte sich eine einzige Traubenpflanze dermaßen ausgebreitet, dass sogar ein Auto umziehen musste, weil kein Platz mehr dafür war. Rund 200 Trauben mit jeweils Dutzenden Weinbeeren hatte das Ehepaar gezählt. Teilweise mussten diese mit Kabelbindern an der Decke festgebunden werden, weil sie so schwer waren.

Und im vergangenen Jahr war eine Tomatenpflanze durch das Betonpflaster an einem Hochbeet gewachsen. Vermutlich hatte sich dort ein Samenkorn aus der Komposterde, mit der jedes Jahr das Hochbeet aufgefüllt wird, in einem Spalt eingenistet. Durch reichlich Wasser, das von der Hochbeetbewässerung tropfte, und auch etwas Flüssigdünger wuchs die Pflanze prächtig und brachte sogar Tomaten hervor, die die Schirpigs dann ernten konnten. In diesem Jahr ist an dieser Stelle nichts gewachsen.

 Wolfgang Schirpig mit seiner Riesen-Dahlie in Keune.
Wolfgang Schirpig mit seiner Riesen-Dahlie in Keune. FOTO: LR / Steffi Ludwig
(slu)