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Forster gewinnen die Lagerolympiade

Das Küchenteam um Birgit Göldner (5.v.l.) unterbrach kurz die Mittagsvorbereitung für ein Erinnerungsfoto mit Lagerleiter Christian Rösiger (3.v.l.).
Das Küchenteam um Birgit Göldner (5.v.l.) unterbrach kurz die Mittagsvorbereitung für ein Erinnerungsfoto mit Lagerleiter Christian Rösiger (3.v.l.). FOTO: mle1
Spree-Neiße. Zum 20. Mal hat am Pfingstwochenende das Kreisjugendlager der Feuerwehren stattgefunden. Zu den 410 Teilnehmern in Forst gehörten neben dem Feuerwehrnachwuchs aus Spree-Neiße auch zwei Partnerwehren aus Polen. Michael Leske / mle1

Die weiteste Anreise hatten Gäste aus Giesen bei Hildesheim. "Das ist neuer Teilnehmerrekord", freute sich Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Rösiger (32). Er ist aktiver Feuerwehrmann in Spremberg, 1. Hauptlöschmeister und Gruppenführer. In Forst hatte er als Lagerleiter den Helm auf. Ihre Zelte schlugen die Jugendfeuerwehren auf dem Sportplatzgelände des TV 1861 am Rosengarten auf. "Mit der wachsenden Teilnehmerzahl wird es immer schwieriger, einen geeigneten Platz zu finden", so Rösiger. Von der Stadt wurde eine flexible Baustromversorgung bereitgestellt. Klaus Selling, 1. Vorsitzender des TV 1861, freute sich. "Wir begrüßen die Kooperation mit der Feuerwehr", sagt er, "es ist das zweite Mal, dass sie bei uns sind. Es ist schön, dass die Jugend so für das Ehrenamt begeistert wird."

Die Veranstaltung Kreisjugendlager ist längst erwachsen geworden. 1998 zelteten 75 Teilnehmer auf dem Schulhof in Haidemühl, im Vorjahr in Neuendorf waren es 37 Teilnehmer. "Bei etwa 500 stoßen wir an unsere Grenzen", sagte der Kreisjugendfeuerwehrwart. Der älteste "Jugendliche" in Forst ist 58; der Jugendwart aus Burg von der Ortsfeuerwehr Schmogrow. "Es ist eine tolle Veranstaltung für die Jugendlichen, es entstehen viele Freundschaften.", erklärte Rösiger. Auch Ausbildung werde hier durchgeführt, die Teilnehmer können die Prüfung ablegen für die Jugendflamme Stufe I und II.

Die Veranstaltung wurde am Freitagabend mit zahlreichen Ehrengästen, darunter der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke (SPD), und Feuerwehrprominenz eröffnet. Finanziert wurde das Jugendlager vom Landkreis, dem Kreisfeuerwehrverband und der Euroregion Spree-Neiße-Bober - die Gesamtkosten lagen bei rund 25 000 Euro.

Auf dem Programm standen Workshops, Wettkämpfe, eine Lagerolympiade, Ausflüge ins Freibad und in die Stadt. Innerhalb des Jugendlagers fand noch ein deutsch-polnisches Begegnungsprojekt mit 65 Teilnehmern statt. Interessante Vorführungen gab es am Samstag. Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Forst zeigten ein Abc-Übungstraining, eine extreme Herausforderung für die Kameraden bei fast 30 Grad Außentemperatur unter Vollschutz. Weiterhin zeigte die Verkehrswacht Cottbus ihren Überschlagssimulator, und die Rettungshundestaffel des DRK stellte sich vor.

Sieger der Lagerolympiade wurde die erste Mannschaft der Jugend-Ortsfeuerwehr Forst vor Forst II. und den Gästen aus Giesen.