„Man ist recht ordentlich“ , sagte Klaus Krüger, Leiter der Forster Polizeiwache, gestern auf Nachfrage. Während im gesamten Schutzbereich laut Polizeisprecher Berndt Fleischer 168 Personen bei Rot über die Straße gingen oder Fußgängerüberwege mit Ampeln völlig außer Acht ließen, konzentrierten sich die Verstöße nach Angaben von Krüger in Forst auf den Berliner Platz und die Überwege Am Haag. Das seien die verkehrsintensivsten Straßen, so Krüger zu verstärkten Kontrollen an speziell diesen Standorten. Die Kontrollen, die im Vorfeld auch in der RUNDSCHAU angekündigt waren, sollten vor allem eine vorsorgende Wirkung haben. Mit deutlicher Präsenz an den Ampelanlagen wolle die Polizei auf das Thema aufmerksam machen. Käme es zu keinen Schadensfällen, werde bei Fußgängern auch lediglich ein Verwarngeld von fünf Euro ausgesprochen, so Krüger. In Forst seien nicht alle Beamten für die Kontrollen eingesetzt worden, sagt er: „Forst ist nicht mit Cottbus vergleichbar.“ So gebe es in Cottbus zusätzliche Komplikationen durch Straßenbahnen, die Fußgänger trotz roter Ampel noch erreichen wollten. Fleischer macht deutlich, dass Fußgänger durch falsches Verhalten sich und andere in Gefahr gebracht hätten. (fm)