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Forster erstmals auf dem Siegertreppchen

Siegerehrung im Forster Freibad: Vertreter der sieben teilnehmenden Städte mit Rosenkönigin Jessica I.
Siegerehrung im Forster Freibad: Vertreter der sieben teilnehmenden Städte mit Rosenkönigin Jessica I. FOTO: Steffi Ludwig
Forst. Es war Zufall, dass die Forster in ihrem eigenen Freibad auch noch als Sieger gekrönt wurden: Denn wie Calaus Bürgermeister Werner Suchner gestern sagte, sei Forst schon viel eher für die Pokalübergabe ausgewählt worden, um diese nicht immer in der bisherigen Siegerstadt Finsterwalde stattfinden zu lassen. Umso größer war natürlich die Freude bei den Forstern, im vierten Jahr ihrer Teilnahme am Stundenschwimmen ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Steffi Ludwig

"Es ist uns gelungen, uns von Platz fünf über Platz drei auf Platz eins vorzukämpfen", sagte der stellvertretende Bürgermeister Jens Handreck. Er hatte selbst nicht teilgenommen am großen Schwimmwettkampf, aber seine Familie geschickt.

Insgesamt waren am 1. Juli ab 0 Uhr bis 20.17 Uhr 246 Schwimmer in Forst ins Wasser gestiegen und 497,1 Kilometer geschwommen. Katrin Burchardt, die den Pokal gestern gemeinsam mit Organisator Winfried Meyer entgegennahm, hatte für die Wasserwacht 13,7 Kilometer zurückgelegt - natürlich nicht am Stück, sondern mit Schlafpausen zwischendurch.

Zeitgleich wurde auch in den anderen sechs Städten geschwommen: Auf dem zweiten Platz war der bisherige Gewinner Finsterwalde mit fast 50 Kilometern weniger als Forst gelandet, hier waren 307 Teilnehmer dabei. Der Drittplatzierte Vetschau erreichte 442 Kilometer mit 180 Teilnehmern. Auf Platz vier kam Altdöbern mit 439,3 Kilometern, auf Platz fünf Luckau mit 438,3 Kilometern, auf Platz sechs Großräschen mit 361 Kilometern und auf Platz sieben Calau mit 329,8 Kilometern.

"Wir hatten in der Nacht die rote Laterne übernommen und sie nicht mehr aus der Hand gegeben", witzelte der Calauer Bürgermeister. Die Stadt hatte vor neun Jahren mit dem Stundenschwimmen begonnen, jedes Jahr waren mehr Städte eingestiegen. In der jetzigen Konstellation schwimme man seit vier Jahren, so Suchner. Auch 2018 soll es die Aktion wieder geben.