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| 14:29 Uhr

Ankündigung
Forst wird Pfingsten wieder zum Radsport-Mekka

Die Organisatoren und Unterstützer der Forster Radsporttage bei der Programmvorstellung im Rad- und Reitstadion.
Die Organisatoren und Unterstützer der Forster Radsporttage bei der Programmvorstellung im Rad- und Reitstadion. FOTO: LR / Steffi Ludwig
Forst. Derny-Cup und Pfingstpreis der Steher gehören zu den Traditionsveranstaltungen in Forst. Neu ist der Name: Forster Radsporttage. Von Steffi Ludwig

Pfingsten steht in der Rosenstadt auch in diesem Jahr wieder im Zeichen des Stehersports. Am Samstag werden erneut die Dernys über das Kopfsteinpflaster der Innenstadt knattern und am Sonntag die Steher im Rad- und Reitstadion ihre Runden drehen. Neu ist diesmal der Titel: Denn das Wochenende firmiert unter dem Namen Forster Radsporttage. Grund dafür seien Auseinandersetzungen mit dem Finanzamt gewesen, berichtet Gerd Suschowk, Präsident des ausrichtenden Polizeisportvereins (PSV) 1893 Forst.

Das Programm ist jedoch im Groben dasselbe wie in den vergangenen Jahren – gespickt mit einigen Neuerungen. So wird beim Derny am Samstag ein Radrennen der U 11 über zehn Runden eingeflochten. Auch eine Tombola-Verlosung soll es geben. „Wir hoffen, durch beides die Popularität der Veranstaltung weiter zu steigern“, so Gerd Suschowk. Wie bereits im Vorjahr gibt es wieder ein Hobbyrennen über 20 Runden auf der Derny-Strecke. Dafür seien schon eine ganze Reihe Anmeldungen eingegangen, so der Präsident. Auch das Fette-Reifen-Rennen für die Jüngsten ist wieder mit dabei. „Das ist wirklich gut in der Bevölkerung angekommen“, sagt Uwe Engelmann, Geschäftsführer der Forster Wohnungsbaugesellschaft (FWG), die den inzwischen achten Derny-Cup präsentiert.

Jens Handreck, amtierender Bürgermeister von Forst, erinnert an die doch etwas beschwerlichen Anfänge des Derny-Cups 2011. „Inzwischen ist es fast ein Selbstläufer“, freut sich Handreck, der zudem den Zustand der Bahn im Rad- und Reitstadion ansprach. Gerade seien wieder die Schäden des Winters behoben worden, sodass die Rennen stattfinden können. Doch die Zeit sei reif für eine grundhafte Sanierung der Bahn, so Handreck. Die letzte liege bis in die 90er-Jahre zurück. Dafür müsse ein Plan entwickelt werden, um an Fördertöpfe heranzukommen. Einige Mittel dafür seien im Haushalt eingestellt, berichtete Jens Handreck. Die Bahn gehört der Stadt.

Am Pfingstsonntag sind mit dem Großen Pfingstpreis der Volksbank Spree-Neiße und dem Internationalen Steherpreis des PSV wieder zwei hochkarätig besetzte Steherrennen zu erleben – mit den Lokalmatadoren Franz Schiewer, Stefan Schäfer und Marcel Kuban. Neu ist diesmal, dass auch Jugendrennen der U13 und U15 in getrennten Wettbewerben zwischen den Steherrennen stattfinden. „Wir wollen den Jugendlichen die Möglichkeit geben, vor Publikum zu fahren“, so Gerd Suschowk.

Ein Großteil der Fahrer bei den Steherrennen startet auch beim Derny-Cup, erklärt Frank Schneider. Der langjährige Stadionsprecher und sportliche Leiter wird zu Pfingsten letztmalig in diesen Funktionen zu erleben sein. Er hatte bereits im Vorjahr seinen Rückzug angekündigt. „Deshalb war es mir wichtig, dass die Rennen zu Pfingsten noch einmal gut besetzt sind“, so Frank Schneider.