Dessen knapp 30 goldene Kugeln aus Papier tragen Namen, Alter eines Kindes und ein Wunsch. "Thermoleggings Größe 134" steht beispielsweise darauf. Es sind kleine Wünsche, die von den Einrichtungen aufgeschrieben wurden, die diese Kinder besuchen: dem Mehrgenerationenhaus, dem Familientreff des Paul-Gerhardt-Werkes, der Forster Tafel, dem Netzwerk Gesunde Kinder oder dem Nix-Verein. "Ich bin froh, dass ich diese Partner gefunden habe", sagte Bürgermeister Philipp Wesemann (SPD), als er Montag die ersten Kugeln aufhängte. "Ich habe diese Aktion gemeinsam mit dem Stadtteilmanagement angeschoben, um Familien in schweren Verhältnissen, für die gerade die Weihnachtszeit schwierig ist, zu helfen."

Nun sind die Forster aufgerufen, vom Baum ein oder zwei Wunschkugeln abzunehmen und den Wunsch zu erfüllen, der maximal 15 Euro pro Geschenk kosten soll. "Die Weihnachtspäckchen müssen bis zum 15. Dezember im Bürgeramt der Stadt oder der Stadtbibliothek abgegeben werden", so Wesemann. Am 18. Dezember sollen die Päckchen an die Kinder übergeben werden. Wichtig ist laut Stadtteilmanagerin Kathleen Hubrich, dass das Wunschkärtchen am Geschenk befestigt wird, damit es dem richtigen Kind zugeordnet werden könne.

Bei Rückfragen zur Wunschbaum-Aktion stehen Kathleen Hubrich (Telefon 03562 660277) und Angelika Geisler (Telefon 03562 989406) bereit. Die Aktion "Wunschbaum" wird durch den Fachbereich Stadtentwicklung über das Förderprogramm Soziale Stadt unterstützt.