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| 01:04 Uhr

Forst übernimmt Tagebau-Flächen

Forst.. Die Stadt Forst möchte zahlreiche Wegeflächen in der Bergbau-Folgelandschaft am künftigen Klinger See übernehmen. Die Stadtverordneten gaben der Verwaltung grünes Licht für das Vorhaben.


Das Nachnutzungskonzept für das Tagbeaugebiet liegt bereits in der dritten Entwurfsphase vor und enthält bereits Vorschläge für das künftige Wegenetz.
Bauderzernent Jürgen Goldschmidt (FDP) gab in der Sitzung der Stadtverordneten zu, dass vieles erst nach 2010 umgesetzt werde. „Der Klinger See ist für uns von strategischer Bedeutung“ , sagte Jürgen Goldschmidt. Der Bereich könne für die touristische Nutzung und Vermarktung einmal sehr interessant werden.
Zu den Anrainern an das Gebiet gehören die Gemeinden Wiesengrund, Neuhausen, Heinersbrück, Cottbus und Forst. „Wir werden vorschlagen, eine kommunale Interessengemeinschaft zu gründen“ , sagte Goldschmidt den Stadtverordneten. Neben zahlreichen Rad- und Fußwegen soll insbesondere eine Verbindungsstraße zwischen Mulknitz und Grötsch entstehen. Der Beschluss der Stadtverordneten sieht allerdings vor, dass die Fläche nur dann übernommen wird, wenn es damit einen Anschluss an das überörtliche Straßennetz gibt. Ein Radweg zwischen Bohrau und Gosda war bereits 2001 von den Stadtverordneten beschlossen worden. Der Klinger See wird voraussichtlich 2020 geflutet sein. (brs)