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| 13:07 Uhr

Diskussion im Werksausschuss des Kultur-Eigenbetriebes
Forster Touristinformation soll attraktiver werden

 Die Forster Touristinformation ist gegenwärtig in der Cottbuser Straße 10 untergebracht.
Die Forster Touristinformation ist gegenwärtig in der Cottbuser Straße 10 untergebracht. FOTO: LR / Steffi Ludwig
Forst. Deshalb ist jetzt ein möglicher Umzug in ein anderes Objekt der Innenstadt im Gespräch. Erste Diskussion im Werksausschuss.

Die Forster Touristinformation in der Cottbuser Straße 10 reicht für die Ansprüche, die im neuen Stadtmarketingkonzept genannt werden, nicht aus: Sie soll attraktiver gestaltet werden mit einem Treffpunktcharakter, zudem stehe die Digitalisierung noch aus, berichtete Stefan Palm, Werkleiter des Eigenbetriebes Kultur, Tourismus, Marketing, im zuständigen Werksausschuss. Auch das Backoffice sei dringend sanierungsbedürftig.

Zudem sei unklar, wie es mit dem Gebäude Cottbuser Straße 10 weitergeht. Hier sind die Bereiche Bauen, Stadtentwicklung und Zentrales Gebäudemanagement untergebracht, aber ein Verkauf ist noch nicht vom Tisch, weil im Mai der Beschluss zur Wiederaufnahme als dritter Verwaltungsstandort nicht zustande kam.

Deshalb sei mit der Forster Wohnungsbaugesellschaft FWG über andere Objekte in der Nähe gesprochen worden, so Palm. Darunter auch den ehemaligen Blumenladen an der Ecke Cottbuser/Berliner Straße. Dies wäre eine Möglichkeit, so die Ausschussmitglieder. Es  müsse jedoch vorher die Perspektive für das gesamte Gebäude geklärt werden, beispielsweise, ob es für den Komplex eventuelle Abriss- oder Teilabrisspläne gebe, so Vorsitzender Ingo Paeschke (Linke). Auch weitere Gebäudeideen wie das ehemalige Café Restaurant Sakis am Seydewitz-Platz wurden im Ausschuss genannt. Die Verwaltung habe bis zum nächsten Werksausschuss am 4. November den Auftrag bekommen, verschiedene Varianten auszuarbeiten. Denn an eine Touristinformation gebe es besondere Ansprüche wie eine klare Wegebeziehung in der Stadt oder Abstellmöglichkeiten wie Fahrräder, bemerkt Paeschke. All das müsse im Vorfeld beachtet werden, um keine Schnellschüsse zu fabrizieren. Auch müsse man bedenken, dass die Stadt dann nicht mehr Eigentümer, sondern Mieter wäre, so Palm.  

Die jetzige Touristinformation ist vor knapp zwei Jahren renoviert und mit hellen Wänden, modernen Möbeln und dem einheitlichen Stadtdesign „Rosenstadt Forst Lausitz“ neu gestaltet worden. Dafür hatte der Eigenbetrieb laut Stefan Palm rund 5000 Euro eingesetzt.  

 Die Forster Touristinformation ist gegenwärtig in der Cottbuser Straße 10 untergebracht.
Die Forster Touristinformation ist gegenwärtig in der Cottbuser Straße 10 untergebracht. FOTO: LR / Steffi Ludwig
(slu)