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| 19:01 Uhr

Offene Türen
Einen Einblick ins Handwerk geben

 Leidenschaft für Blumen: Sylke Köhler in einem ihrer Gewächshäuser.
Leidenschaft für Blumen: Sylke Köhler in einem ihrer Gewächshäuser. FOTO: LR / Steffi Ludwig
Forst. Sylke Köhler veranstaltet erstmals nach 30 Jahren einen Tag der offenen Gärtnerei.

Sommerblüten, Gemüsepflanzen und auch Weihnachtsbäume – das ist die Welt von Sylke Köhler. Seit inzwischen 30 Jahren ist sie Gärtnerin in Forst und betreibt hier auch die Friedhofsgärtnerei. Und erstmals veranstaltet sie an diesem Sonntag, 28. April, einen Tag der offenen Gärtnerei in ihrer Anlage in der Frankfurter Straße. Sie will damit den Forstern einen Einblick geben in die oft mühevolle handwerkliche Arbeit eines Gärtners. „Wir produzieren hier unsere Pflanzen noch live“, sagt die 54-Jährige mit Blick auf den Fakt, dass immer mehr Pflanzen in Supermärkten gekauft werden. Auch das nahe Polen mit den billigeren Pflanzen bereite ihr Probleme, die Kunden zu halten.

Bei der Grabpflege und der Grabgestaltung, die sie ebenfalls anbietet, sei die Nachfrage über die Jahre glücklicherweise konstant geblieben. Gestartet noch zu DDR-Zeiten, habe sie bessere und schlechtere Phasen erlebt, blickt sie zurück. In Zukunft plane sie, den Gemüseanbau noch auszubauen.

Um herauszufinden, was aktuell die Bedürfnisse der Kunden seien – ob beispielsweise ein Hofverkauf außer dem Geschäft neben dem Friedhof gewünscht sei –, solle ihr auch der Tag der offenen Gärtnerei helfen. Von 10 bis 16 Uhr führe sie durch Gewächshäuser und zeige ihren Betrieb, in dem zwei weitere Mitarbeiterinnen tätig sind. Für die Kinder wird Schminken, Basteln und ein Trampolin organisiert.