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Forst sucht Paten für Holzskulpturen

Das Rosen-Grenztor "The Border Gate" von Silvio Ukat steht am Beginn des Skulpturenpfades auf der Reisigwehrinsel im Rosengarten.
Das Rosen-Grenztor "The Border Gate" von Silvio Ukat steht am Beginn des Skulpturenpfades auf der Reisigwehrinsel im Rosengarten. FOTO: Steffi Ludwig
Forst. Sie passen sich gut in das Flair der Reisigwehrinsel ein, die 13 Holzskulpturen. Am Ufer des Mühlgrabens schält sich ein Frauenkopf aus einem Stamm (Marianne Laiti "Erwachen"), etwas weiter hinten wachsen Rosen aus dem Holz ("The Power Of Plants", Maria "Maja" Moroz). Steffi Ludwig

16 Künstler aus acht Nationen hatten 2013 in einem Kunstsymposium alte Kastanien vom Forster Kegeldamm zu Skulpturen verwandelt.

Diese müssen jedoch gepflegt werden - dafür sucht die Stadt über die Freiwilligenagentur nun Paten. "Es müssen Pilze beseitigt werden, Holzschutzmittel muss aufgetragen und ab und zu auch etwas die Farbe aufgefrischt werden", berichtet Sabine Lindner, die Initiatorin des Kunstsymposiums. "Manchmal muss auch etwas befestigt werden - gerade ist der Kopf der Kastanientiere abgefallen."

Seit vier Jahren kümmert sie sich gemeinsam mit der Baufirma Mattig & Lindner um die Pflege. Auch Stadtteilmanagerin Kathleen Hubrich und Angelika Geisler vom Fachbereich Stadtentwicklung hätten schon mitgeholfen, so Carola Schneider von der Freiwilligenagentur. Doch nun soll die Pflege kontinuierlich in andere Hände gelegt werden. "Wir stellen es uns so vor, dass jeder Pate ein bis zwei Skulpturen betreut", so Carola Schneider. Ein Schild am Kunstwerk soll auf den Paten hinweisen. Für die fachgerechte Pflege solle es Ende Mai eine Informationsveranstaltung geben. Bisher habe sich erst eine Frau gemeldet. Interessenten sollten sich bei der Freiwilligenagentur melden (Telefon 03562 6932920 oder E-Mail: carola.schneider@sos-kinderdorf.de oder angelika.ludwig@sos-kinderdorf.de). Auch Helfer für andere Projekte wie den Aufbau beim Stadtpicknick oder Weihnachtsmarkt werden immer gesucht.

Unterdessen gibt es laut Sabine Lindner Bemühungen für ein weiteres Kunstsymposium im kommenden Jahr, bei dem die gefällten Linden des Lindenplatzes verarbeitet werden könnten. Dies hänge aber von der Bewilligung von Fördermitteln ab.