(sh) Die Forster Stadtverordnete Doris Dreßler (Linke) sieht auch für den Geschosswohnungsbau in der Stadt eine Perspektive. Sie reagiert damit auf eine RUNDSCHAU-Meldung, nach der  Mietwohnungen im Geschosswohnungsbau, sprich die Platte, in Forst immer weniger nachgefragt sind. Letzteres geht aus dem aktuellen Stadtumbaukonzept hervor. Zudem beklagt der Großvermieter FWG eine hohe Fluktuation durch eine überalterte Mieterstruktur. Gerade einmal 2,4 Prozent der Mieter sind jünger als 25 Jahre, 50 Prozent hingegen älter als 65. Stattdessen sind laut Stadtumbaukonzept altersgerechte beziehungsweise barrierefreie Wohnungen sowie kleinere Ein- bis Zweiraum-Wohnungen begehrt. Doris Dreßler will die Platte hingegen noch nicht abschreiben. „Diese Wohnungen müssen allerdings entsprechend hergerichtet werden, dann könnten sie gerade für junge Leute durchaus attraktiv sein“, betont die Kommunalpolitikerin. Von der vor wenigen Tagen durch die Stadtverordneten bestimmten neuen Chefin der Forster Wohnungsbaugesellschaft erhofft sich Doris Dreßler klare Aussagen, wie es mit den Plattenwohnungen in der Stadt weitergehen soll. „Wir brauchen dafür endlich ein Konzept.“