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Forst: Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige startet

Forst. Im Forster Mehrgenerationenhaus startet am 7. November eine Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige. Steffi Ludwig

Nach Auskunft des Landkreises ist dies das erste Angebot dieser Art in Spree-Neiße, weitere aktive Gruppen gebe es nicht, heißt es auf Nachfrage.

"Es gab die Anfrage einer Selbsthilfegruppe für Parkinson, die sich bei uns trifft und sich auch mit diesem Thema beschäftigt, dazu eine eigene Gruppe zu gründen", berichtet Simone Pflaum, die gemeinsam mit Jens Nowotnick das Mehrgenerationenhaus Forst leitet.

In der Selbsthilfegruppe solle es darum gehen, mit anderen pflegenden Menschen zusammenzukommen und sich über den Alltag in der Pflege der Eltern oder anderer Angehöriger auszutauschen. "Wir sind offen für alle, auch für pflegende Angehörige, deren Familienmitglieder im Pflegeheim untergebracht sind", berichtet Simone Pflaum. Jeder sei willkommen, um seine Sorgen, Probleme oder auch Ideen und Tipps einzubringen. Die Treffs sollen ungezwungen sein, denn oft gehe es bei diesem Thema einfach darum, verstanden zu werden, heißt es in der Ankündigung, die auch als Flyer gestaltet wurde.

Der erste Treff der Selbsthilfegruppe findet am 7. November von 15 bis 17 Uhr im Mehrgenerationenhaus in der Forster Jahnstraße 1 statt.