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| 18:58 Uhr

Kultur
Rock und Klassik in der Aula

Die Zwölftklässler Lisa Thieme und Steven Dannat überzeugten ihrer Version des Titels „Demons“ der Imagine Dragons.
Die Zwölftklässler Lisa Thieme und Steven Dannat überzeugten ihrer Version des Titels „Demons“ der Imagine Dragons. FOTO: Angela Hanschke
Forst. Gymnasiasten zeigen ihr Weihnachtsprogramm im ausverkauften Saal.

Vor „vollem Haus“ in der mit rund 300 Besuchern gefüllten Aula des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums hat am Dienstagabend Schulleiter Thomas Röger das erste der beiden traditionellen Weihnachtskonzerte eröffnet. Innerhalb weniger Tage waren die Karten für die Aufführung verkauft.

„Ein herzliches Willkommen“ sagte er Eltern, Großeltern, Geschwistern und Mitschülern der Akteure, aber auch dem Lehrerkollegium. Sein besonderer Dank galt dem Team der Musiklehrer Carla Hentschel, Bärbel Börner und Hagen Hoppe, den Kunsterzieherinnen Heike Mäbert und Heike Richter und der Technikcrew um Thomas Rehfeld und Axel Krüger.

Neben klassischen und traditionellen Stücken wurden erneut Beiträge aus den Bereichen Rock und Pop dargeboten. Unverändert werden jedoch stets Eröffnung und Abschluss des Konzerts durch die Goldkehlchen des Schulchores bestritten. Und während die Siebt- bis Zwölfklässler den weißen Winterwald besangen, sorgten draußen in der Stadt erste Schneeflocken für Weihnachtszauber. Applaus gab es für Linda Prüfer und Finia Trombik von der Jahrgangsstufe 7 für ihre Interpretation von „Monochrome Kiss“, für Jenny Tran und Michaela Beyer mit „You are the reason“ sowie für Flora Walther, die gefühlvoll den Filmsong aus „Die fabelhafte Welt der Amelie“ am Flügel anstimmte.

Mit dem Folk-Pop-Song „California Dreamin“ und dem traditionellen „Oh Happy Day“ stellte sich der Grundkurs Musik der Jahrgangsstufe 10 vor, während der Grundkurs der Elftklässler mit dem „Jinglebell Rock“ auftrumpfte. Starken Beifall erhielten auch der Kammerchor für „Carol of the Bells“, das Gesangstrio Julia Apelt, Luise Erbsch und Lea Roeke.

Zweifach der Auftritt von Steven Dannat, der jeweils als Duo mit Lisa Thieme beziehungsweise mit Emma Domain begeisterte. Stimmlich stark und ausdrucksvoll präsentierte sich Lilly Icke mit „Seven Nations Army“, begleitet von Jessica Latze (Gitarre), Jan Twarroschk (Schlagzeug) und dem Gitarristen Mateusz Makiola, der solistisch nicht nur „Etudes Simples“ vorstellte, sondern auch die Eigenkomposition „Sunset“.

Das Gesangsquintett der Elftklässler überraschte mit dem gefühlvollen „Hold back the River“, und Maximilian Werner am Launch­Pad fügte dem Repertoire eine ganz besondere Facette hinzu.

Charmant und erfrischend witzig führten die Wichtel Zoe, Lilly, Jessi und Loreen gemeinsam mit Tanne Karl und Tännchen Max (alle von der AG Darstellendes Spiel) durchs Programm und retteten schließlich gar das Weihnachtsfest. „Motivationsmusik“ verordneten sie der weihnachtsmüden Tanne, die als Hacker erfolgreich die weihnachtliche Geschenke-Produktionskette angegriffen hatte.

Mit gemeinsamem Gesang von Schülern und Gästen klang das Weihnachtskonzert aus. Es war bereits dessen 16. Auflage. Günter Wotzka hat bislang keine verpasst. Der 88-Jährige saß in der ersten Reihe und ist dem Haus auf ganz besondere Weise verbunden. „Erst drückte ich hier selbst die Schulbänke, später unterrichtete ich“, erzählte der Mitbegründer und Ehrenvorsitzende vom „Bund der Ehemaligen“. Im kommenden Jahr steht ein Jubiläum bevor: die Gründung der Jahnschule vor neun Jahrzehnten.