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| 19:51 Uhr

Kommunalpolitik
Richtlinie für Kindertagespflege wird noch nicht beschlossen

Forst/Spree-Neiße. Jugendhilfeausschuss des Landkreises Spree-Neiße gibt Informationen zum Sachstand.

Die neue Richtlinie für die Tagesmütter und –väter im Landkreis Spree-Neiße wird auch in der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 13. Mai nicht beschlossen. Darüber hatte Andreas Kaiser, Fachbereichsleiter Soziales der Stadt Forst, den Kultur- und Bildungsausschuss informiert. Statt dessen seien den Tagespflegepersonen Formulare zugesandt worden, in denen sie ihre monatlichen Ausgaben aufführen sollen. Das bestätigt Landkreis-Pressesprecher Matthias Händler. Das Thema stehe jedoch auf der Tagesordnung des Jugendhilfeausschusses am Montag, es werde über den Sachstand informiert, so Händler.  In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 25. März war das Thema gänzlich von der Tagesordnung genommen worden – laut dem Landkreis hatte sich noch ein Abstimmungsbedarf bezüglich einiger Details ergeben. Genaueres wurde nicht genannt. Am gleichen Tag hatte in Forst der Kultur- und Bildungsausschuss stattgefunden, in dem lange über das Thema Tagesmütter und –väter diskutiert worden war.  Vor allem die Regelungen über ihre Finanzierung hatten anwesende Tagesmütter, die in Forst eine  Arbeitsgemeinschaft gegründet hatten, kritisiert. Da sie selbstständig seien, bleibe unter dem Strich nicht viel übrig.  Allein in Forst gibt es sieben Tagesmütter und einen Tagesvater, die gern als Alternative zum Kindergarten gewählt werden, da sie unter anderem zeitlich flexibler sind. Bis zu fünf Kinder könne jeder aufnehmen. Der Beschluss der Richtlinie, die ursprünglich ab dem 1. Januar 2019 gelten sollte, wird seit Dezember 2018 immer wieder vertagt.

(slu)