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| 13:45 Uhr

Umbau des ehemaligen Jugendklubhauses
Planungsarbeiten für Forster Jugendzentrum starten

 Das ehemalige Jugendklubhaus in der Gubener Straße wird zum Kinder- und Jugendzentrum ausgebaut.
Das ehemalige Jugendklubhaus in der Gubener Straße wird zum Kinder- und Jugendzentrum ausgebaut. FOTO: LR / Steffi Ludwig
Forst. Hauptausschuss hatte für weitere Entwicklung des ehemaligen Jugendklubhauses gestimmt. Diskussion über Mittelverteilung.

Die Planungsleistungen für das neue Kinder- und Jugendzentrum in der Gubener Straße können ausgeschrieben werden. Der Forster Hauptausschuss hatte in seiner jüngsten Sitzung mit acht Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen für die Weiterentwicklung des ehemaligen Jugendklubhauses gestimmt. Im Hauptausschuss am 8. Mai könnte dann die Planungsfirma vorgestellt werden, kündigte Bauverwaltungsvorstand Heike Korittke an. Bis November könnte dann die Baugenehmigung beantragt werden, die dann Ende des Jahres oder Anfang 2020 vorliegt. Dann könne man die Baugewerke ausschreiben, so Korittke.

Diskussionen seitens der Stadtverordneten gab es wiederholt zum Thema Aufteilung der Fördermittel. Die Stadt hatte den Zuschlag für 1,48 Millionen Euro aus dem Landesprogramm „Investitionspaket Soziale Integration im Quartier“ bekommen, allerdings in Einzelbeträgen aufgeteilt auf die Jahre 2018 bis 2022. SPD-Fraktionsvorsitzender Klaus-Dieter Stenzel kritisierte dies.

Doch Heike Korittke erklärte, dass diese Aufteilung – die Stadt hatte nur eine Streckung auf drei Jahre beantragt – gar nicht so unrealistisch sei. Denn man könne davon ausgehen, dass dieses Jahr geplant sowie das Gebäude beräumt werde. Bei einem Baustart 2020 und einer ungefähren Bauzeit von eineinhalb Jahren seien auch die Jahre 2020 und 2021 abgedeckt. Und 2022 könnten dann die Außenanlagen bearbeitet werden. Und die Baugenehmigung vorzuziehen, wie von Stenzel vorgeschlagen, funktioniere so nicht. Verfahrenswege müssten eingehalten werden. Insgesamt sind Baukosten von 1,65 Millionen Euro vorgesehen. Zum Problem möglicher Kostensteigerungen, angesprochen von Abgeordneten in anderen Ausschüssen, hatten Heike Korittke und Angelika Geisler, Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung, gesagt, dass dann zusätzliche Mittel beantragt werden könnten. Zudem sei der Kostenrahmen mehrfach überprüft worden.

Bis Ende August müssen die sechs bestehenden Mietverträge im ehemaligen Jugendklubhaus gekündigt werden, hat der Hauptausschuss beschlossen. Die Stadtverwaltung unterstütze bei der Suche nach einem neuen Mietobjekt.

 Das ehemalige Jugendklubhaus in der Gubener Straße wird zum Kinder- und Jugendzentrum ausgebaut.
Das ehemalige Jugendklubhaus in der Gubener Straße wird zum Kinder- und Jugendzentrum ausgebaut. FOTO: LR / Steffi Ludwig
(slu)