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| 17:00 Uhr

Klimaschutz
Natriumdampflampen haben ausgedient

Forst. In der Stadt Forst wird ein Großteil der Straßenbeleuchtung (59 Prozent) noch über Natriumdampflampen betrieben. Das geht aus dem aktuellen Klimaschutzkonzept hervor.  Diese Lampen haben eine Lebensdauer von 12 000 bis 16 000 Stunden.

Mitte der 1960er- Jahre wurde die Natriumdampf-Niederdrucklampe zur Beleuchtung von Fern- und ähnlichen Hauptverkehrsstraßen eingeführt. Aufgrund ihrer Ausmaße kann sie das Licht nicht richtig bündeln. Somit bleibt der Beleuchtungswirkungsgrad gering. Zudem verhindert das mono-chromatische Licht die Farberkennung, was  Wohlbefinden und Sicherheit deutlich einschränkt. Seit Mitte der 1980er-Jahre setzt man auf die Natriumdampf-Hochdrucklampe.  und vier  Prozent der öffentlichen Straßenbeleuchtung in Forst besteht aktuell noch aus Quecksilberdampf-Hochdrucklampen. Diese sind aufgrund ihrer schlechten Energieeffizienz und ihres insektenschädigenden Lichtspektrums nicht mehr zeitgemäß. Sie dürfen seit dem Jahr 2015 nicht mehr in Umlauf gebracht werden. 1253 Leuchten, das sind 37 Prozent, sind hingegen bereits auf LED umgestellt. Jährlich sollen laut Konzept 300 weitere Leuchten auf LED umgerüstet werden.