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| 12:10 Uhr

Aus für die Postbank in Forst
Linke übergibt Liste gegen Postbank-Aus

FOTO: Sven Hering
Forst. Die Linke übergibt Forsts Bürgermeisterin eine Liste mit immerhin über 400 Unterschriften gegen das Aus der Postbank. Ob’s nützt? Fraglich, denn in Guben hat das Unternehmen ebenfalls nicht auf den Appell der Bürger reagiert. Von Daniel Schauff

Der Forster Ortsverband der Linken hat am Mittwoch eine Unterschriftenliste mit 424 Unterschriften gegen das nahende Aus der Postbank in Forst an die Bürgermeisterin Simone Taubenek (parteilos) übergeben. Darüber informiert der Verband in einer Presseerklärung. Die Unterschriftenaktion war Ende Mai ins Leben gerufen worden. Zuvor hatte die Postbank angekündigt, die Filiale in Forst schließen zu wollen. „Die nachstehenden Bürgerinnen und Bürger von Forst (Lausitz) erklären mit ihrer Unterschrift, dass sie mit der ersatzlosen Schließung des bisherigen Postbank-Finanzcenters am 19. Juni in Forst (Lausitz) nicht einverstanden sind und fordern von der Postbank AG die Erhaltung einer eigenen Filiale am Standort Forst“, heißt es in dem Dokument. Die Postbank hatte bereits vor Monaten angekündigt, die Filiale zu schließen, ein Datum war lange Zeit jedoch nicht bekannt. Erst vor wenigen Wochen ist auch die Postbank-Filiale in Guben geschlossen worden. Dort hatte die Stadtverwaltung eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen, Bürgermeister Fred Mahro (CDU) berichtete allerdings, dass er bei der Übergabe der Liste gescheitert sei, weil es ihm unmöglich war, einen Ansprechpartner beim Unternehmen zu finden. In Guben hat die Post am Tag der Schließung eine neue Partnerfiliale in unmittelbarer Nähe zur ehemaligen Post eröffnet. Wo in Forst Partnerfilialen bereits vorhanden sind, lässt sich auf der Internetseite www.deutschepost.de nachlesen. Hier geht es direkt zur Liste der Partnerfilialen der Post in Forst.