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| 14:33 Uhr

Schnelles Internet im Stadtgebiet
Forst hofft auf Fördermittel für WLAN-Programm

 Öffentliche Plätze sollen landesweit mit WLAN ausgestattet werden. Die Stadt Forst hat dafür Anträge gestellt.
Öffentliche Plätze sollen landesweit mit WLAN ausgestattet werden. Die Stadt Forst hat dafür Anträge gestellt. FOTO: Stephanie Pilick
Forst. Freies Internet an öffentlichen Plätzen: Die Europäische Kommission stellt dafür Gutscheine in Höhe von jeweils 15 000 Euro pro Kommune zur Verfügung. Die Stadt Forst hat sich darum beworben und hofft jetzt auf einen Zuschlag. Von Sven Hering

Kostenloser Internetzugang in Parks, auf großen Plätzen, in öffentlichen Gebäuden, Bibliotheken, Gesundheitszentren und Museen – das soll mit der Initiative WiFi4EU jetzt auch in Forst Wirklichkeit werden. An dem Programm können sich öffentliche Stellen aus den EU-Mitgliedstaaten beteiligen. Die Gemeinden wählen selbst die „Zentren des öffentlichen Lebens“ aus, in denen die WiFi4EU-Hotspots installiert werden sollen. Diese sollten an Orten eingerichtet werden, an denen es noch keine ähnlichen kostenlosen WiFi-Angebote gibt.

Die Stadt Forst hat laut Bürgermeisterin Simone Taubenek (parteilos) jetzt einen erneuten Anlauf gestartet, um in das Förderprogramm zu kommen. Der erste Anlauf war ohne Erfolg geblieben.

Jetzt hat die Stadt noch einmal den Antrag für einen Gutschein in Höhe von 15 000 Euro gestellt. Mit diesem Geld – finanziert von der Europäischen Kommission – soll die Technik und Installation bezahlt werden. Die Gemeinden tragen für mindestens drei Jahre die Kosten der Internetverbindung sowie die Wartungs- und Betriebskosten.

„Bisher gibt es noch kein Ergebnis“, so die Forster Rathauschefin. Laut Initiatoren werden die zur Verfügung gestellten Gelder strikt nach Eingang der Bewerbungen verteilt.

In der Stadt Forst sind bislang drei Standorte für WLAN-Hotspots gesetzt. Das ist das Besucherzentrum im Rosengarten, der Bahnhof und die Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße. In Planung sind die Standorte Archiv der verschwundenen Orte in Horno, Bibliothek, Freibad, Rad- und Reitstadion, das Brandenburgische Textilmuseum und die Touristinformation. Diese gehören allesamt zu den fast 1200 Orten im Land Brandenburg, an denen künftig öffentliche Internetzugangspunkte zur Verfügung stehen sollen. Die Einrichtung soll bis Mitte 2020 abgeschlossen sein. Die Landesregierung zahlt für die Installation, den Betrieb und die Wartung dieser Wlan-Hotspots in den kommenden fünf Jahren insgesamt etwa fünf Millionen Euro.

Mit der Initiative WiFi4EU könnten über dieses Programm hinaus noch weitere Standorte erschlossen werden.