„Ich habe noch nicht davon gehört, dass sich Senioren-WGs in Forst gebildet hätten“ , sagt Günter Fuderholz, Vorstand der Forster Wohnungsgenossenschaft (WO). Auch gebe es bei der Genossenschaft zwar nicht für alle Rentner altersgerechte Wohnungen, „sie leben aber nicht unglücklich“ , schätzt Fuderholz die Situation ein. Die Genossenschaft habe sehr viele ältere Mitglieder. Die Wohnungen würden regelmäßig an deren Ansprüche angepasst, etwa Badewannen durch Duschen ersetzt. Von dem Modell der Senioren-WGs hält Fuderholz so viel, dass er selbst irgendwann einziehen würde: „Eine solche WG hilft gegen Vereinzelung.“ Sollte es Nachfragen in Forst geben, stünden ausreichend große Wohnungen zur Verfügung.
Auch Uwe Engelmann, Geschäftsführer der Forster Wohnungsbaugesellschaft (FWO), kennt bisher keine Nachfragen, hält aber das Konzept - ebenso wie Mehrgenerationenhäuser - für gut. „Wir haben mehr als 200 Wohnungen für Senioren und wollen das Angebot ausweiten“ , so Engelmann. „Was die Betreuung zum Beispiel Demenzkranker angeht, sind solche Modelle zukünftig definitiv ein Thema.“ (fm)