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| 02:38 Uhr

Forst-Gutschein wird mit Salut begrüßt

Sven Zuber, Andreas Wolff und Norman Noffka (v.l.) mit Mustern der neuen Forst-Gutscheine.
Sven Zuber, Andreas Wolff und Norman Noffka (v.l.) mit Mustern der neuen Forst-Gutscheine. FOTO: B. Möschl
Forst. Forst-Gutschein statt Bonus-Klebemarken und Sammelheft – so sieht die neue Einkaufs- und Geschenkkultur in Forst aus. Der Startschuss fällt am 6. September um 18 Uhr mit der Eröffnung des Mitternachtsshoppings vor dem Rathaus, begleitet vom Salutschießen der Forster Schützen. Beate Möschl

Der Ort ist geschickt gewählt. Denn im Bürgeramt des Rathauses werden die ersten Forst-Gutscheine in der Stückelung von fünf, zehn, 25 und 50 Euro schon zum Mitternachtsshopping zu haben sein. Die Verwaltungsmitarbeiter legen eigens dafür zwei Stunden Sonderöffnungszeit ein. "Wir freuen uns schon riesig auf das siebente Mitternachtsshopping und eine große Schlange vor dem Rathaus, die nach dem Forst-Gutschein ansteht", sagt Andreas Wolff, 1. Vorsitzender des Gewerbevereins Rosenstadt Forst. Der Gewerbeverein ist Initiator des Forst-Gutscheins, der das bisherige Bonus-Markenmodell in der Aktion "Fahrt nicht fort, kauft im Ort" ablösen wird.

Die Stadt Forst unterstützt auch die neue Aktion der Forster City-Händler und das 7. Mitternachtsshopping wieder nach Kräften. "Der Gewerbeverein ist seit vielen Jahren ein verlässlicher, engagierter Partner bei der Belebung der Innenstadt. Das Mitternachtsshopping ist eine herausragende Aktion", würdigt Verwaltungsvorstand Sven Zuber. Er erinnert an die Wiedereinführung des Forster Stadtwappens im Rahmen des Mitternachtsshoppings 2011 an der Nikolaikirche oder die Kombination mit dem Brandenburger Landesschützentag 2012. "Wir finden die neue Aktion ganz ausgezeichnet und sind überzeugt, dass der Forst-Gutschein ein neues Kapitel in der Stadt- und Handelsgeschichte aufschlagen wird."

Das funktioniert ganz einfach, wie Andreas Wolff und Norman Noffka vom Gewerbeverein erklären: Der Forst-Gutschein kann im Bürgeramt käuflich erworben werden. "Das ist die neutralste Stelle für den Verkauf", so Wolff. Eingelöst wird er wie Bargeld bei allen teilnehmenden Händlern und Dienstleistern der Stadt. Angeschrieben wurden 450 Unternehmen. Zugesagt haben bereits 32. Jeder interessierte Anbieter kann noch einsteigen. "Für die Kunden wiederum ist interessant, dass auch Dienstleistungen wie Reinigung verschenkt werden können", so Noffka.