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| 15:53 Uhr

Forst
Forst gedenkt der Schrecken des Pogroms

Forst. Mit einer Gedenkveranstaltung am 9. November gedenkt die Stadt Forst der Schrecken des Pogroms vor 80 Jahren. Zusätzlich soll auf der Veranstaltung dem Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren gedacht werden, kündigt die Stadtverwaltung an.

Gil Keness aus Israel ist angekündigt. Er werde über seine Familiengeschichte sprechen, kündigt die Stadtverwaltung an. Um 14.30 Uhr wird im Rahmen der Veranstaltung die neunte Forster Grenzrose eingeweiht (Kegeldamm, Seufzersteg). Um 15.30 Uhr wird Bürgermeisterin Simone Taubenek (parteilos) die Gedenkveranstaltung einführen. Über 100 Jahre Kriegsende referiert Werner Benecke, Professor an der Viadrina-Universität in Frankfurt (Oder). Über das Pogrom wird dann Jan Klußmann, Chef des Forster Stadtarchivs, sprechen. Über die Geschichte der Familie Konsens-Silberberg-Golde aus Forst spricht daraufhin Gil Keness. Um 18 Uhr kündigt die Stadt Worte des Gedenkens unter dem Motto „Forst trägt Kippa“ von Taubenek und Pfarrer Christoph Lange von der evangelischen Kirchengemeinde an (Gedenkstein der Synagoge in Forst, Uferstraße).

(red/dsf)